Mittwoch, 21. Dezember 2011

Adventskalender 2011 (2)














Und weil Prag für immer mit den Sisters assoziiert ist, stecke ich in Ihr 13. Türchen die Schwestern der Gnade at their best.

















Doch das Beste kommt entschieden aus dem Land der Przemysliden! Jaj, eine Reise nach meinem Geschmack! :) So ein Glick! Bin ich aufgewachsen an Sonntagen (an anderen Tagen manchmal auch), an denen es gab Operettensendungähn, wo mußte ich zuhären, weil der Besuch mit dem Pudl wollte zuhären. Im Nachhinein entdeckt man so viel Charme und Reime zum Umfallen. Fritzi Massary, gebürtige Wienerin, Ninon, Ninon, bei der gab's kein Pardon. Ninon Lenclos, die war schon immer so!






Angenehm strange, indeed. Bei einem Geldwechsel in einer Prager Bank schoben wir dem Fixangestellten, der Karel Gott im Banne der Beatmusik nicht unähnlich sah, zwei 100 Euro-Scheine hinters Fenster. Er hatte mitbekommen, daß einer von Madame stammte und einer von mir, und verbrachte gute drei Minuten damit, hinter seiner Scheibe seelenruhig und verschmitzt tschechische Kronen in durchaus kleinteiliger Form auf zwei gleiche Haufen zu stapeln. So eine Art böhmischer Zen, großartig. Dann lächelte er uns an, schob alles zusammen und zu uns durch mit einer Geste, die ungefähr sagte: "Bledsinn zu trennen, bleiben Sie gefälligst zusammen." Scheint einfach auch so eine Lust, den Alltag mit kleinen Bizarrerien aufzuladen.

The Sisters! Ich bin ja jederzeit knietief in Floodland und im Grunde halte ich auch einen der Scheinwerfer im "More"-Video, das haben Sie fein in meine derzeitige Hooded Priestess-Faszination (Ladytron) hinein ausgesucht!

Freut mich überaus, daß der mondige Mond über guter Anstrengung scheint und daß the real thing Ihnen jenes Wissen schenkt, das elementary ist.

Elementary it has been, one time, to hear this song at midnight. A very peaceful version in door 13.










 
Für Türchen 14, das ich auch schon öffne, wechselt Wehmut vorsichtig den Kulturkreis: erinnern Sie sich auch daran, wie Sie das erste Mal "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" lasen? Andersen. "The Red Shoes". Für unzählige Ballettomanen the ultimate Ballettfilm. "The Red Shoes" ist das Ballett im Film "The Red Shoes", darin es ein Mädchen zerreißt zwischen Liebe und "Tanzen sollst du, tanzen".






Die wunderbare Moira Shearer.


















Nummer 14. Einfach mal ohne viel Worte.

















The Johnny Cash Christmas Spirit, seine Christmas Shows... für jeden, der da Einwände hat, ist "Schnauze, Hausdepp" schon zuviel. Hawlright, fürs 15. Türchen eine Tür, die Ihnen wohlbekannt ist; seit Ihrem Bericht wußte ich, daß ich durch diese Tür zu gehen hatte. Zeilen von IHM mit einem Nocturne.















16: Wußten Sie, daß es eine colorierte Fassung gibt?




















Wohlbekannt, absolutely, yes. Beautiful picture! Habe das Haus auch schon so oft fotografiert, aber nie den Gang. Anyway, die Bauweise der Häuser! Die Fenster, die Stiegen, die Gänge, die knarrenden Treppen, die langen Klingelstricke zum dran ziehen. Als wär man ein paar Jahrhunderte gereist.

Obviously missed the 15. Gestern war so ein Tag. Kein Raum für Dinge, nichts. Verzeihung.

Oh, eine Dame mit Pudel? War es ein netter oder ein grantiger? Ach, so ein Glick, diese Musiek! Ich hörte all diese schönen Lieder rauf und runter, weil vor vielen hundert Jahren eine Kassette existierte, die mit uns im Auto spazierenfuhr, uns stundenlang zu unterhalten. Peter Alexander servierte Spezialitäten aus Bähmen, Ungoarn und Öst'reich. Dass einiges daraus Operetten entnommen war, lernte ich erst kürzlich. Überhaupt, dieser Alexander war im Grunde so ein Johnny Cash für Damen mit Pudel. Tür 15 nachgereicht:






War die kleine Mireille niedlich, was!? Gar nicht unähnlich Leslie Caron. 

Oh, und was mir auffiel: die Schuhe des Herrn Cash in diesem Stückchen:








Wunderschön auch diese absolut stille Silent Night-Version! So zart gesungen, dass ich in meinem Zustand Schwierigkeiten habe, dabei die Augen offen zu halten und nicht einzunicken, aber im besten Sinne, wenn Sie verstehen!?

Eine bunte Fassung! Nein, das wußte ich nicht. Dieses Jahr haben Sie übrigens mehr Glück, habe den Must have-Film schon im Heiligabend-Programm gesichtet. In Tür 16 deshalb auch nochmal für Sie: Schnee, der niemals schmilzt. :)















Pudel sind immer arglistig und teuflisch. Nicht? :) The poodle bites. The poodle chews it. Diese Pudeldame war ohne jede konzeptuelle Kontinuität, außer, sich an Likörpralinen zu bedudeln. Aber ich beklage mich nicht, ich weiß wegen alldem gar, wer Ernst Stankovski ist. Außerdem habe ich von dieser Dame, die einen Freund hatte, der Nordafrika zu bereisen pflegte, einen Teppich geerbt, der, I'm not lying, exakt jenem gleicht, auf dem Keith Richards und Anita Pallenberg hier sitzen.






Donna Reed & James Stewart will be there? Beglückende Nachricht! :) Du sollst "Ist das Leben nicht schön?" nicht grundlos aus dem Weihnachtsprogramm streichen, elftes Gebot. Ein Johnny Cash für Damen mit Pudel, hehe. :) Stimmt, er war ja Spezialitätenservierer. Aber da tauchte manchmal auch Helmut Zacharias auf, und dann mußte ich mich hinter dem Sofa verstecken. Die Kassette existiert wohl nicht mehr? Ja, Mimi war cute. Kurz, nachdem ich John, Paul, George und Ringo auseinanderhalten konnte, geriet ich aber primär in den Bann von France Gall.






Hier (rechts) hat sie gerade den Eurovisionswettbewerb gewonnen. I love how she smiles, 4:05. Können Sie ausmachen, was der Schlagzeuger veranstaltet? Haut den Anwesenden ihren Mißmut um die Ohren and blows the house down.





F*** me Jesus! Sind das Schuhe! Überhaupt muß ich mit diesem Video mal kurz zum Herrenausstatter. Unfaßbar diese Beinarbeit. Man könnte meinen, der Drogenentzug hat bei ihm oben angefangen, und die Füße waren zuletzt dran. But no, he's just dancing his heart out. Und wenn wir gerade Schuhbetrachtung durchnehmen: Ihr Ehemann im Reich der spitzen Schuhe. Stoppen Sie "Heathen Child" @Jools bei 0:29 und Sie sehen, mit welch edlen Treterchen Warren Ellis auf Pedalen rumtritt.



17: "This defines winter".


















France Gall war also auch mal blutjung. Unfasslich, dass man ein Lied so verschandeln kann, nur indem man es ins Deutsche übersetzt. Ja, sie grinst einfach, weil sie weiß, dass sie mehr als nur den Grand Prix gewonnen hat. :)
 
DIE Kassette blieb eines bösen Tages in der Werkstatt. Vermutlich nahm ein heimwehkranker Mechaniker sie an sich, der sie dringender brauchte. Viele Jahre später konnte ich ein Exemplar ersteigern und sie lagert - ganz schatzkistenartig - in einem Zigarrenkästchen. Gab leider nie eine digitale Version.
Ja, Pudel sind immer frech, bissig und versoffen. Likörpralinen - I tell you!

HAH! Die Schuhe sind klasse. Vermute inzwischen, sie sind maßgefertigt, und zwar um die ebenso geformten Füße herum! Schauen Sie, Tür 17:







Herrenausstatter sind ein interessantes Thema. Waren immer sehr respekteinflößend, diese staubigen Reihen von Anzügen in grau, blau und schwarz. Und die Verkäufer erst. Mein Vater hat es gehasst. Tut er immer noch, verweigert aber inzwischen konsequent und trägt einfach die uralten Stücke auf.
Im Grunde wäre er wie die Dame in Tür 18, wenn er sich mehr traute.







So eine Dampfmaschine gab es bei uns auch mal. Mich interessierte aber eher das interessante Häuserdesign und ich hätte gern meine Puppenhaus-Puppen darin untergebracht, aber mein Bruder hielt das für keine gute Idee.

Soeben klingelte der Götterbote und brachte das letzte Paket. An einem Sonntag! Weiß nicht, ob er mir leid tun oder ich mich freuen soll, dass nun nichts mehr schiefgehen kann? :) Noch 6 Tage!













Ah Dear, that was beautiful, das unvergleichliche Blau des schwedischen Weihnachtshimmels, als die Kinder ihre Geschenke aus dem Limonadenbaum holen, der unvergleichliche schwedische Schnee am frühen Sonntagnachmittag, the way it used to be, the way it has to be! Mein bester Freund aus Kinderstraßenjahren hatte auch so eine Dampfmaschine. Jener Freund mit der älteren Schwester, die, vielleicht erinnern Sie sich, Singles in Plattenalben sammelte, die mit den Pferdebildern drauf, und wenn sie nicht da war, hörten wir das ganze Zeug. Je, je, je.






Beat Club im Kinderzimmer. Möchte wissen, was aus dem Mädchen wurde, das ab 1:21 zu sehen ist. :)






Dieses Jahr entdeckte ich The Like und ihren Beitrag zum Thema "Videos, in denen man leben möchte".






Überhaupt Jahr der Girlgroups, allen voran die Dum Dum Girls.










Als France Gall nicht mehr so blutjung war, verbrachte sie viel Zeit ihrer Schmerzensjahre, nachdem zuerst ihr Mann Michel Berger und wenige Jahre später ihre 19jährige Tochter Pauline gestorben waren, auf dem Montmartre-Friedhof, wie uns eine alte Dame erzählte, die praktisch auf dem Friedhof lebte. Sie sah sie wohl fast jeden Tag, und sagte immer Die arme Kleine, das arme Mädchen.

Maßgefertigt, und wahrscheinlich beim besten Pariser Schuhkünstler!

Verlorene Schätze wiederzufinden und in einem Reliquiar zu bewahren, oh I understand so well. I feel strangely ill, seit ich gestern offenbar gegen einen unsichtbaren Bus lief, aber der sonntäglich aktive Götterbote wirft gerade auch die Frage auf, wie ich Ihnen My Little Christmas Present zukommen lassen kann?


Türchen 18, klingeling, klingelingelingelingelingeling, Tilsiter oder Jenseits! :)
















Nun, ich schlage vor, wenn das Vor-den-Bus-Gefühl bis dahin nachlässt, kehren wir zur Tradition zurück und wählen den 23.? Was hielten Sie aber von einem Ort, der gelegener ist, als der frühere. Ich denke da an den ebenso kutschenfreien Platz unseres letzten Zufallsbegegnens. Sollten Sie allerdings leidend sein, begebe ich mich auch gern in die Nähe des Zauberbergs, um Sie dort auf ein paar Minütchen in Ihrer Genesung zu unterstützen.

Die Monotonie des Je je je? O je. Das Mädchen ab 1:23 ist später entweder schwer alkoholabhängig geworden oder Waldorfschullehrerin. Oder beides. Vielleicht spielte es später auch Gitarre in einer Band. Den Beatclub erlebte ich ja nicht mehr, aber den Musikladen mit Manfred Sexauer. Wie lebt es sich mit so einem Namen eigentlich? Die Bluse der Moderatorin bei 1:52 ist sehr hübsch. Und so viel Stoff. Sieht man ja kaum noch heute. 


"The Like" gefallen mir ausserordentlich! Videos, in denen man leben möchte, muß man sich immer sehr oft ansehen. In Nummer 19 wollen wir zumindest mal den Abend in einer der Logen verbringen.

















Die unverzichtbare Loge! "Denken Sie, ich mach' das hier zum Spaß?" - "Nein, bis jetzt noch nicht!" Hehe. Ich versuche noch, den Fall hinauszuzögern, bin daher sehr geneigt (oh, what a bad pun), Ihrem Vorschlag, kutschenfreier Platz am 23., zuzustimmen. Der Musikladen, goodness. Unter viel badness. Aber gosh, Debbie Harry. Blondie war eine phantastische Band. Jeder Song hatte die epische Wahrheit eines 2,5-Minuten-Dramas. Aus meiner Halbtrance einer mit gebührendem Titel in Türchen 19 für Sie.






Ansonsten: Marder Arschgeigen.

















Marder Arschgeigen! Zucker und Milch nehmt ihr euch selbst, ne!? :)
GOOD NEWS, HOLMES! Sherlock coming up! Bin zum Zerreißen gespannt. Die Folgen laufen ab 1. Januar in der BBC und die DVD wird dann auch bestellbar sein.







Tür 20: Debbie Harry, na gut, da kontere ich as elegant as I can get mit Yazoo / Alison Moyet :)




















Hyperventilieren, me! So bloody brilliant again. :) Weihnachtsfeier turbulent um die Kurve gebracht, das Weihnachtsbäumchen darf Morticia heißen, das Gefühl, einen Psilocybinpilz verschluckt zu haben, hat nachgelassen, und nun auch noch Sherlock coming up. Beglückte Pilze sind wir. Very elegant Konter. :) Machen wir doch in Türchen 20 noch eine nächtliche Schlittenfahrt






und geben vor, München sei uns nicht bekannt.






In Türchen 21 ehren wir jetzt mal Jimmy Page. Weil das mal so gehört. Die vielleicht schönste Szene in "It Might Get Loud" mit The Edge, Jack White und ihm ist diese hier. Jimmy Page, ich meine - ER, er, der jedem Led Zeppelin-Stück mit seiner Gitarre diese unverwechselbare, anderweltliche, mysteriöse Tiefe verliehen hat, das Werk eines Merlin, der rückwärts durch die Zeit wandert, der The Hammer of the Gods erschuf - zieht aus seinen Myriaden von Schallplatten "Rumble" von Link Wray und legt sie auf und demonstriert uns, warum eternal Begeisterung der Schlüssel zu ewigem Leben ist. :) "Now he's starting to increase vibrato on his amplifier", dieses Lächeln auf Pages Gesicht, priceless.






Schrieb anderwärts: Als ich "Physical Graffiti" nach Hause getragen hatte und die Platte in meinem Zimmer zum 1. Mal hörte, gab es diesen Moment, so nach einer Minute "Kashmir", wo ich aufstehen mußte und dann einfach behämmert im Zimmer rumstand, 8 Minuten lang, und mich nicht rührte. Ungläubig. Konnte einfach nicht glauben, was ich hörte. Ich war 16 und diese 4 Herren haben in diesen Minuten meine Zellstruktur komplett umprogrammiert.

Mitte der 90er spielten Page und Plant den Song mit dem Ensemble von Hossam Ramzy und dem London Metropolitan Orchestra, so großartig und atemberaubend, wie die Ägypter das tragen, und immer weitertragen, in ein paar andere Led Zeppelin-Riffs hinein und in die Stratosphäre. :)



















Bloody brillant - YES! Laughing out loud here, obwohl völlig allein. :) Here's another one:






"Sie sind wunderschön, aber es fehlt Ihnen an Witz." Hah, groß! Nächtliche Schlittenfahrt, sehr gern, und dann Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen Teich. Tür 21:






Jimmy Page! Led Zeppelin! Absolutely yes! WAS für Gitarren! 8 Minuten standing still! Die würden sich nicht mehr einkriegen vor Stolz, wenn die das wüßten! :)
















New Year's Day 8.10 pm - in einer idealen Welt müßten Londons Straßen um diese Zeit menschenleer sein. Hach, Türchen 21 war so oldschool, bezaubernd. Wie - "absolutely yes!" - ? Wußte ich gar nicht! :) Led Zeppelin ist absolutely Wintermusik, in my book. 
 
Man kann ja vieles mit Led Zeppelin-Platten machen... eine Sache ist, einfach nur auf das zu achten, was Jimmy Page da treibt. Hypnotisches Riff 1, hypnotisches Riff 2, dann produziert er ein paar zuvor ungehörte Effekte, dann legt er Schicht über Schicht, Kaskaden von Klängen, dann wechselt er das Tuning, dann wechselt er die Tapete, dann kehrt er das Echo um, dann führt er dich in den Saal, wo die Prinzessin ruht, dann kommt brillantes Solo 1, dann gibt er kurz Aleister Crowley die Hand, dann mischt er Riff und Solo und den Teufel, dann noch eine Gitarre für brillantes Solo 2, dann noch eine Gitarre für eine Passage, deren Schönheit man gerade noch begreift, dann noch eine Gitarre für eine Passage, deren Schönheit unbegreiflich ist, zu diesem Zeitpunkt hat er bereits acht Arme und zwei Köpfe, und jedes einzelne Riff und jedes einzelne Solo ist magisch, und er ist dabei nie, entschuldigen Sie, ein Wichser; alles ist glitzernde, leuchtende Textur, unglaublich und goldrichtig, Soundgewebe so full of longing, und so sexy, daß du… und das war nur der erste Song. :)
 
Bei "No Quarter", diesem ziemlich unheimlichen Song, bestimmt ja eigentlich John Paul Jones erstmal die Atmosphäre, aber nach 4 Minuten erschaffen die Gitarren von Page drei verschiedene Ebenen, eine davon klingt wie der langgezogene Schrei eines prähistorischen Riesenvogels. Ein 3-bändiges Tolkien-Werk in diesem Klang, wenn Sie mich fragen. "They choose the path where no-one goes".
 





Und John Bonham. Led Zeppelin IV haben sie in diesem alten Haus in East Hampshire aufgenommen, Headley Grange. Ich las mal, Bonham hätte seine Bassdrum, wenigstens in der Anfangszeit, innen mit Blechfolie oder dergleichen versehen, aber das kann nicht das ganze Geheimnis sein. Ich denke, sein rechter Fuß war aus Adamant.
 
Für "When The Levee Breaks" hat Page Bonham in die Halle von Headley Grange gesetzt, und ein Stereomikrofon eine oder zwei Etagen höher aufgehängt, nach der Maxime: distance is depth. Und wieder hatten sie ein Stückchen mehr Magie & Unerklärlichkeit auf Band.






"When The Levee Breaks" ist ein alter Blues-Song, zum ersten Mal 1929 aufgenommen von Kansas Joe McCoy und Memphis Minnie. Auch aus dem Jahr 1929 kommt dieser Herr zu uns, Blind Blake:





We come from the land of the ice and snow! Betrachten Sie Türchen 22 als "Winter, Zeit der Zeichen, kam mit Macht", dunkel, abgründig und magisch, ein Winter, in dem irgendetwas ruft aus dem Schneeglänzen im Dämmerlicht. :)







 











Nun ja, da stellen wir uns mal janz dumm und betrachten Led Zeppelin als unwiderlegbar genial. Schwer, was dagegen zu setzen. Ein Mikro in die Halle hängen. Das waren noch Forscher damals. Heute fast alles digital. Schade eigentlich. Nun gut, dann wenigstens ein paar Eindrücke von Gitarristen, die ich auch mag:



 
Meine mich zu erinnern, dass Sie die Red Hot Chili Peppers, nun, sagen wir, nicht allzu sehr schätzen, aber Frusciante gehört nun mal zu den Besten der Welt. Ebenso wie der geniale "Make the guitar speak guy" - Steve Vai.



















John Frusciante ist natürlich auch unwiderlegbar, mörderisch, hat die Herren Chili Peppers ja wieder verlassen, und Steve Vai, yes I remember, zwischen Lacan, Zappa und Public Image Ltd. rühmten wir ihn schon. Kündige schon jetzt an, daß ich das hübsche Schleifchen um kurz nach Mitternacht lösen werde, da helfen auch die mit "Wir warten aufs Christkind" verbrachten Heiligabendnachmittage nichts mehr. Für Türchen 23 schalten wir dennoch um zum Hessischen Rundfunk! "Der König der Erdmännchen ist überall zuhause!"















Mitternacht! Bin exhausted von diesem Tag. Aber nun ist nahezu alles soweit. Dann helfe ich jetzt beim Warten und stecke Ihnen in Tür 23 Dickens' Weihnachtsgeschichte. Kann man ja nicht oft genug sehen. So wie anderes auch. Leider funktioniert mein Laufwerk nicht, sonst hätten Sie Herrn Smith auch noch auszupacken. Bin auch schon sehr gespannt. Fotos? Bilder? :) Fanden Sie die 1/4 Stunde vorhin auch so seltsam out of this world? ;)

















Vor allem schien es mir weit mehr als eine 1/4 Stunde. :)

Hnnng, das perfekte 23. Türchen!! Danke! Las "David Copperfield" einst in zwei Weihnachtsnächten durch, 1982, methinks. Dickens-Bücher auf der ganzen Welt müssen Wasserschäden haben von den Tränen ihrer Leser. Kennen Sie, vielleicht, die Verfilmung von "A Tale of Two Cities" mit Dirk Bogarde und Marie Versini? Muß unbedingt noch Donald Duck-Sonderheft "Weihnachten für Kummersdorf" hervorkramen. :)

So, Dear, thank you so much for keeping up our lovely tradition, für alles, was ich wieder gelernt habe :), für den fil rouge to Santa Claus Lane im Dezemberchaos, it was such a pleasure to be with you here! Erlaube mir einen sehr wienerischen Handkuß für Ihren unermüdlichen Einsatz!

Gedankenwandern in die Ferne war auch etwas, das in der speziellen Weihnachtsstille immer in eine besondere Stimmung versetzte,
[Mycroft. You can imagine the Christmas dinners.
Watson. Yeah... no... God, no.]
die Vorstellung, wie wohl andere den Weihnachtsabend verbrachten, the special ones, die, die einem wie nichts am Herzen lagen  - manchmal ohne daß sie es wußten. :) My dream eye has always loved this.

Merry Christmas, Dear!














*kreisch*! It IS a Wonderful Life!!!! :))))
Thank you so much!!








:) Yes, von nun an unabhängig vom sadistischen Programm. Thank you, Dear and a very merry Christmas to you! Thank you so much für das Weihnachtsgefühl und alles hier! Muß gestehen, dass ich Dickens niemals las. Die Geschichte lieb ich aber. Ja, und schön ist auch in Fenster zu schauen, am Weihnachtsabend beim Spazieren gehen, schauen, wie es dort so festlich zugeht. "Best wishes and believe me to be my dear friend. SH" :)


















Thank you so much, Dear! Wußte nicht, wie sehr ich diese glänzenden Bilder BRAUCHTE, bis ich sie in den Händen hielt. Werden gerahmt und den besten Ehrenplatz der Wohnung einnehmen. And that's as modest as I can get at this point. :) Danke für alles und wunderschöne Weihnachtstage!














Well I hope you needed them half as bad as I needed Donna Reed & James Stewart on DVD because then you needed them desperately. :) 

Special thanks für die Editors, très jolie! Alors, dann mach' ich hier mal die Klapptürchen zu und schließe ab bis nächstes Jahr. :)

Love, Peace, Thanks!