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Mittwoch, 30. November 2016

Fuck off 2016













Thank you and hello again. Willkommen zur Verabschiedung des abscheulichen Jahres 2016. In diesem Jahr verließen uns nicht nur einige der besten Menschen der Welt, es traten auch Menschen und Verhaltensweisen zutage, die bis vorgestern undenkbar schienen. Zumindest wenn man gewählter Vertreter eines bis dahin fortschrittlichen Volkes ist oder in einem Land lebt, das nicht den besten Ruf in der Welt hat, was das Anfangen von Streit betrifft. Man könnte sagen, das Marsjahr hat sein Bestes getan. So good riddance to you, 2016, I hope you'll fry.



Door 1 Tom Lehrer fasst mal zusammen, wer so wen hasst.






Aber etwas Gutes könnte all das haben. Wieder hilft uns Tom Lehrer bei dieser Erkenntnis.






Anfang des Jahres las ich einen gut recherchierten Roman über Edvard Grieg. In der Geschichte sang eine talentierte junge Frau "Solveigs Song" hinter der Bühne für die untalentierte, aber gefeierte Schauspielerin vorn im Rampenlicht. Im Verlauf der Story wird das talentierte Mädchen zu einer Solveig, die ihren Weg allein finden muss und durch die Unterstützung Griegs schließlich auch findet. In Zeiten, wo die Oberflächlichkeit und die Dummheit gefeiert wird, setzt Solveig ein Zeichen für die Anständigkeit, die Liebe, die Treue.
















Welcome back, Dear, sehr erfreut, daß Sie zum Tritt in den Allerwertesten des Jahres bereitstehen. Was konnte man erwarten von einem Jahr, das derart niederschmetternd begann? Die vier Worte "David Bowie ist tot" am Morgen des 11. Januar haben bis heute nichts von ihrer Unwirklichkeit verloren. Im Grunde war das ganze Jahr wie jemand, dem man immerzu sagen wollte: nein, Verzeihung, das muß ein Irrtum sein, ein Mißverständnis, da liegt eine Verwechslung vor.

Tom Lehrer und Sissels wunderbare, klare Stimme, danke für diese schöne Eröffnung! Galgenhumor und Anständigkeit, schon mal zwei schätzenswerte Verhaltensweisen in dieser verwackelten Welt. Wer wen hasst, wird zunehmend schwer zu verstehen, da der Lärm angeblich mundtot Gemachter mittlerweile für einen Hörschaden reicht. Zu den beliebtesten Verhaltensweisen, die zutage treten, gehört neben Pöbeln und Hassen auch Nichtbisdreizählenkönnen. "The War Against Intelligence" (The Fall). Mein Lieblingssatz von Trump: Belgien ist eine wunderschöne Stadt. - Fand gar nicht so sehr erschütternd, daß Trump gewählt wurde, vielmehr, daß es bei dieser Wahl kein kleineres Übel gab.

Sissel Kyrkjebø gleich 3x hintereinander gehört, diese Stimme, die ihm (Peer) bedeutet: keinem zu vergleichen war er nur in ihr. In "Peer Gynt" gibt es diese Macht, die Peer zwingt, "außen herum" zu gehen. Denke ich auch gerade oft: fuck you, Außenherumgegehe.

Hugo von Hofmannsthal beschrieb das Sehnen vieler Gestalten bei Ibsen als das Verlangen "nach der mondbeglänzten Zauberwildnis, nach offenen Felsentoren und redenden Bildern, nach irgendeiner niegeahnten Märchenhaftigkeit des Lebens." - Exakt also die Welt, in der sich Anna von Hausswolff ereignet. Zu den Hochlichtern des Jahres zählte, wie Sie vielleicht lasen, -> das Konzert mit ihr und den Swans.

Große Kunst will ja, daß man in ihr lebt, streife gerade sehr hingegeben durch this gothic fairy tale. Ihre Stimme wie ein Stern, der dich leitet, gerade dann, wenn etwa anderes sie leitet: "Discovery", something sinister, a beauty, das ganz Andere. Mysterium tremendum. Tür 2. 

Oh my I am guided by something / I'm shocked, I'm stunned, and I can't sing / A beauty, a spirit, a body for me to inherit / Oh mother I plead / THE EARTH THE SUN THE RATS THE DUST THE LOST SON THE SEA THE SKY THE STARS THE NIGHT / I miss my sister my flickering light / A hand that reaches out for me / I hear it somewhere but I can't see / We stumble upon a broken tree / I leave the past to set me free / Run to the sun.






"Stranger", eine andere Art von Solveigs Lied, weil unendlich tröstlich, so endlessly beautiful it makes me cry. All the fear, all the lies, Weitergehen durch das dunkle Loch unter den Sternen und dem Mond. Let's live now, as we won't live for long.








Ein weiteres Hochlicht natürlich die Geburt Ihres Psychobritin-Blogs mit Monty Python. :) So, yeah: They're riding, they're riding a hellhound down the hill. Aber auch: To the stars, my love, to the sea. To the wheels, my love, until they roll all over me. Lanegan, mit Musikern aus der schönen Stadt Belgien.
















Ich wollte es unbedingt Ihnen überlassen, die ersten Worte zu David Bowies Upgrade in Heaven zu finden. Überlasse es auch Ihnen, Lazarus in dieses Fuck off Special zu integrieren, wenn es beliebt. Was für ein Abgang. Unerwartet, still und mit einem wundervollen Abschiedsgeschenk. Capricornish. Wir werden vermutlich noch darauf zurück kommen.

Niegeahnte Märchenhaftigkeit ist vermutlich ein folgerichtiger Ausweg aus der immer weniger zu ertragenden Realität, nie fühlte es sich besser an, nach Innen zu verschwinden.

"Discovery" - einfach nur wunderschön, stunning. Gothic, yes, und sich Verlieren im weiten Raum, getragen werden. Selten auf Anhieb etwas so betörend gefunden. Hatte schon mal in etwas reingehört von ihr, war da aber nicht so angetan wie jetzt. Auch "Stranger" ist bezaubernd, so zart gesungen, love it.

Run to the sun. Am 21.3.2017 endet die Regentschaft des Mars und wir treten in die Umlaufbahn der Sonne ein. Sie kann nicht wiedergutmachen, was Mars verwüstet hat, aber sie wärmt und taucht alles in ein freundlicheres Licht. Bis dahin heißt es durchhalten.

Speaking of Trump, Robert Smith hat sich in seiner Karriere selten offen politisch geäußert. Auf der laufenden Tour hat er am Abend der (mehr oder weniger) überraschenden Wahl von Trump angefangen, zu "telefonieren". In "Wrong Number" telefoniert er seitdem herum, um denjenigen ans Telefon zu kriegen, der die Welt regiert. Hilarious!

Tür 3

Köln:

Hello?
Yeah, I want to speak to President Trump.
Now of course I'm fucking joking.
Sorry, Wrong Number.
Whaaat??!!

Hello?
Hello - I'd like to speak to Noddy and Big Ears. Apparently they're running the world.
They're unavailable?
In that case can I speak to President Trump?
Yeah I'll hold.
Sorry, Wrong Number.
Whaaat??!!


Ach ja, danke für die Erwähnung des neuen Blogs. Hatte eine gute Zeit damals. :) Nein, es wird weitergehen. Bis dahin erfreuen wir uns noch etwas an den Entdeckungen, die ich während der Recherche zu den Pythons machen konnte. Gab ja Vorläufer, Ableger und viele gute Talente, die zu würdigen wir hier sind. Peter Cook, one of the best.


















"Fly, fly, you devils!" O my God. Plan für eine der Rauhnächte: Introjektion aller Cook / Moore-Clips. So bloody brilliant. Sir Arthur Streeb-Greebling / Greeb-Streebling schon jetzt eine der Offenbarungen dieses Fuck off Specials für mich. :) 

Ganz wunderbar die "Wrong Number"-Fortsetzungsgeschichte. Schrieb Ihnen ja im Laufe des Jahres, Robert Smith mir hochgeschätzter und bedeutungsvoller denn je. Wir wären auch in der Arena gewesen, The Cure fanden aber leider am selben Tag statt wie Swans / Anna. - Marilyn Manson hat Trump im Say10-Teaser ja gleich mal enthauptet, wie es scheint. Und er hat nicht gewählt. Weil er einfach kein Teil dieser Geschichte sein wollte. Ich fand Hillary auch sehr selbstgerecht in ihrer "Er ist der Böse, also bin ich die Gute"-Pose. Libyen, Syrien? Nein, sie ist nicht die Gute. - 2016 auch das Jahr, in dem ich plötzlich gefragt wurde, ob ich Jerome Boateng gern als Nachbar hätte. Also, ich hätte am liebsten Amanda Seyfried. Dann Jerome Boateng. Dann Nick Drake.

Daß The Cure The Cure heißen wegen der Zeile "Time has told me you're a rare, rare find / A troubled cure for a troubled mind", führt uns zu dieser Pilgerseele, die nicht von dieser Welt war. This is the one:






Die rätselhafte Schönheit seiner Songs, die man nie wieder verlassen kann, once you're in. Sagte vor seinem Hinfortgang zu seiner Mutter: "If only I could feel that my music had ever done anything to help one single person, it would have made it worth it". Könnte er nur wissen, wie viele Menschen ihm so gern sagen würden, was seine Musik ihnen bedeutet.






David Bowie... (...)... I have never stratted my work. Schrieb für Antirat einige Bowie-"Ereigniskarten", um mit dem Schock umzugehen, fand aber schnell, daß ich Bücher zu schreiben hätte. Das "Lazarus"-Video habe ich seit Februar nicht mehr gesehen. Can't. "Was the loss of David Bowie an especially difficult one?" - Iggy Pop: "At first I didn't process it. I thought, they must be talking about someone else. But then I got it. I went to a rehearsal, and when we ran through 'China Girl', there's a guitar theme at the end of that, that was written by that person, with a guitar, with his hands. I can see the person, I can see the hands, I can see the guitar. And he's not on this plane anymore."

Aus dem Iggy Pop-Schrieb, an dem ich noch herumfuhrwerke: "Weihnachten 2013 war Iggy Pop zum ersten Mal mit einer eigenen Radioshow auf BBC 6 Music zu hören, seit 2015 führt er als 'atmospheric bartender' regelmäßig durch den Abend, läßt uns teilhaben an seinem Gefühl für die Schönheit und Bedeutung der Songs, die er spielt, läßt uns wissen, falls wir es vergessen hatten, daß sie so viel mehr sind als nur Songs, und das Wunderbarste daran: wie er, der Godfather of (you name it), dabei Dankbarkeit und Demut durch den Äther schickt. Mit ähnlichem Gestus erklärt er 2016, der beste Teil von 'China Girl' beginnt 'when I shut up. There is a beautiful guitar line that David wrote. I knew it was good when we did it, but I was not able to appreciate it emotionally the way I do now. Every time I hear it, I feel all these things that have to do with coming and going. Because we all come, and we all go.'"






Let's think of him through this. 29. Juli, Royal Albert Hall. Es saugt die Luft aus dem Raum.







Und der Song, bei dem ich mitgröhlte. :) Cale, der Haudegen, der ehedem sinistre Calevoglio, der immer mehr Lichtgestalt wird.






Wie unvergleichlich er auch in conversation war. Mit Song in G. :)














Absolut fantastisch, wie Cook das durchzieht. "I wasn't Sir Arthur at that time." All die kleinen hints und Eigenheiten eines versnobten, abhängigen Upperclass-Söhnchens. Herrlich.

Nick Drake wirklich sehr eindringlich, hab ihn anfangs mal mit so einem aktuellen englischen Songwriter verwechselt, was aber nur bedeutet, dass er so vollkommen zeitlos ist, wie so viele aus der Zeit damals. :) Ob Robert Smith das gesagt hat oder nicht, man wird es nie genau wissen. The Cure hießen ja erstmal Malice und dann Easy Cure und das wohl nur, weil ein Song von Lol so hieß oder zumindest eine Zeile (I don't need an easy cure). Eigentlich hieß es mal, dass Robert den Namen nie mochte. Sie haben dann auf The Cure gekürzt, als sie nur noch zu dritt waren. Vielleicht war diese Kürzung dann von Drake inspiriert. In jedem Fall war er von David Bowie absolut fasziniert. In "Never Enough" ist es so beschrieben, als sei der Auftritt von Bowie als Ziggy Stardust in "Top of the Pops" damals ein Quantensprung für England und vermutlich die Welt gewesen. Innerhalb einer Woche vom sinnleeren Gedudel zu Bowies Glam. Robert hat sich dann die Platte gekauft und war hin und weg. Der Auftritt mit Bowie später war ein großer Moment für ihn. Mir ist grad aufgefallen, dass Robert damals schon mit Reeves flirtet oder? :)






Wo wir grad dabei sind. Das hier ist eines meiner All-times. Glücklicherweise auf der Placebo Best of. Deshalb immer im Auto dabei. :)





Am 31.10., an Halloween, waren Placebo in HH. Mademoiselle war dort, sagte, es war so halloweenig, wie Placebo es nur machen konnten. Inklusive eines blutspuckenden Brian. Und auch hier, Bowie. :)






Oh ja, die BBC Huldigung war eines der absoluten Hochlichter und so gemacht, wie es eben die Briten können. Wunderschön. 

Gestern abend beendeten The Cure ihre Tour nach 76 Konzerten. Es war so eine emotionale und schöne Zeit. Seit FB live und Periscope und treuen Fans, die für andere Fans filmen, kann man fast immer dabei sein, was wunderbar ist. We have to see them again. Soon. 
Der Anruf gestern ging an die Programmierer der Simulation, in der wir uns befinden. :) 

Und in Tür 5: Freakshow, Lissabon, weil er da so entzückend lacht, nachdem Roger sich verspielt hat und es sowieso einer von den Songs ist, den außer mir kaum jemand mag.













Mhm, ja, "Starman" on TOTP. The revolution was televised. Schon so oft gelesen oder gehört, wie sie alle aufs TV starrten, Robert Smith, Siouxsie, Ian McCulloch, Gary Numan... und welchen impact dieser Auftritt hatte. Der Moment, als Bowie seinen Arm um Mick Ronson legt. Und: "I had to phone someone so I picked on you", Bowie zeigte auf jeden Outsider und Misfit und meinte genau ihn. Die Erlösung, die Bowie damit vollzog, das Versprechen, daß es ein Recht darauf gibt, strange und anders zu sein, alien. In fact, daß ein alien dies der Erde mitteilt. :) Epiphanie, nichts weniger.

Eindeutiger Flirt. :) Reeves Gabrels immer zuwenig geliebt in seiner Bowie-Zeit, wo er Herausragendes tat, finde wunderbar, daß er in dieser Band angekommen ist, der so viel Liebe entgegenströmt, in such a special way. :)

"Quicksand" ever so touching. Cowbell spielen und atmen zugleich dann bei der nächsten Tour. :) Haha, Simulationsprogrammierer, "It's fucking unbelievable." Damn right. After all und trotz allem die Realität, die man sich selbst programmiert, von entscheidender Bedeutung, und damit nicht Sprung ins postfaktische Zeitalter gemeint. Meine natürlich, daß die Wunderbarkeiten auch in einem Jahr wie diesem nicht weniger werden und nur noch phantastischer leuchten. Daß es ein Geschenk ist, das Großartige großartig finden zu können in diesem RaumZeitKontinuum, under the moonlight, this serious moonlight. Daß auch der Schmerz und die Trauer um all jene, die uns immer begleitet haben und die uns nun verlassen, am Ende nur noch mehr einschärft: you're the luckiest guy. By courtesy of the one(s) you love.

Würde(n) am liebsten nur noch reisen. There's such a lot of world of see, wie Audrey Hepburn sang, und es wird immer mehr. :) Auf Vermeers Spuren in Delft fanden wir auch das Haus, das dem Bäcker gehörte, bei dem Vermeer so hohe Schulden hatte, daß es für dreieinhalb Jahre Brötchen gereicht hätte. Iggy Pop

"... sammelt Stühle. Zu seiner Kollektion gehören ein Louis Seize-Stuhl und ein normannischer Thron. Er begann ein intensives Verhältnis zu Stühlen zu entwickeln, weil ihm lange Zeit nichts gehörte - seine Plattenverkäufe standen in gotterbärmlichem Gegensatz zu seinem Ruf -, und weil es ein gutes Gefühl war, wenigstens auf einem Stuhl sitzend sagen zu können: 'Das Fernsehen blökt mich an, und die Leute betonieren alles zu und treiben mich verdammt nochmal in den Wahnsinn', aber dies ist mein Reich. Weltherrschaft ist Herrschaft über die eigene Welt, you see."

Das war noch ein Exzerpt aus the forthcoming..., und noch eins:

"Daß 'Post Pop Depression' die Vollendung einer Trilogie nach 39 Jahren ist, würde Gott selbst unterschreiben, wenn ihm denn sein derzeitiges Dasein als durchgeknallter Heckenschütze Zeit ließe, doch nach den erschütternden Todesfällen von Lemmy und David Bowie erschien 'Post Pop Depression' wie Ausgießung des heiligen Geistes, Rettung, Trost. Daß Iggy Pop und Josh Homme in aller Heimlichkeit zur Schöpfung schritten, und daß diese Schöpfung tatsächlich so großartig ist, wie man es sich nur hätte ausmalen können, injiziert eine Dosis unfaßbarer Richtigkeit ins zerrüttete Weltgeschehen."

Mann des Jahres, Iggy Pop. Das Album, die Tour, seine Radioshows, seine "Summer of Scandals"-Präsentationen auf arte, der Jarmusch-Film. Das Konzert im Mai, mit 3/5 Queens of the Stone Age, Matt Sweeney und Matt Helders als Killercombo: wenn es denn Iggy Pops Abschiedstour war, dann war es ein angemessener Triumphzug. Eine so überwältigte Freude bei allen, auf der Bühne und davor, alle komplett betäubt und euphorisiert. Als wußte tatsächlich plötzlich die ganze Welt, was sie diesem Mann schuldig ist; und als wäre die Welt überglücklich, es ihn wissen zu lassen. Das Feingefühl, mit dem Josh Homme Bowies Präsenz in die Musik eingearbeitet hat: was der anfaßt, wird zu Gold. "Gardenia" hat nicht das Mysterium der 4 absteigenden Töne, aber das Mysterium der 4 Töne. :) - Tür 6:









Dachabbrennen bei Jools







Wie wir uns nicht trennen können mochten






Und zum Klaus noch: meet Sleeping Betty. Sehr ich, vor beschriebener Entwacklung. :)





 











Mr. Iggy Pop, woher nimmt der Mann die Energie und den Willen. Haben vor ein paar Monden auch so einen Film gesehen, wo er in Miami herumfuhr und in seinem Garten saß und erzählt hat. Könnte jedes Wort unterstreichen s.o. Reisen, ja. Nur noch, ja. England und Schottland. Jeden Winkel. Habe schon eine lange Liste von Sehnsuchtsorten dort. Fand vor ein paar Wochen eine Gruppe auf FB, wo man Bilder aus Englandurlauben teilt. Such a great lot of beauties and lovelies. Miss C. has been to Manchester recently. Brachte einen ganzen Arm voll wunderbarer Eindrücke mit. Und die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Leute war einer davon. Man fragt jemanden an der Bushaltestelle nach Weg und Zielhaltestelle und es wird dir nicht nur freundlich geantwortet, sondern man sagt auch dem Busfahrer Bescheid, dass er den Ladies doch an der und der Haltestelle Zeichen geben möge. Mademoiselle verlor ihren Ausweis, musste auf eine Police Station, wurde auch dort höflich und hilfsbereit behandelt. Und das an einem Tag, an dem ManCity in Aufregung war, weil Willy und Kate zu Besuch kamen. Der Polizist sprach dann auch lieber darüber, als er die nötigen Unterlagen raussuchte. Der verlorene Ausweis gar kein Problem. Später konnte Missy auch noch zufällig ein Foto vom vorbeifahrenden Auto mit den Royals schiessen, in dem man Willy winken sieht. :)

Hah, Sleeping Betty kann nicht mal von Prinz Charles und seinem Rosinante geweckt werden? Oder sagen wir, will nicht. :)

Ha, Cowbell spielen und atmen >> in London he then -> finally managed to. :)

Tag 7 

Please get to know the weirdest best bookshopkeeper in London, Mr. Bernhard Black. Empfehle den einen oder anderen Besuch in den Rauhnächten. Dylan Moran, der in Notting Hill zunächst einen kurzen Auftritt als Buchdieb hatte. :)






Später wurde er Buchladenbesitzer, einer, der so ist, wie ein Buchhändler in London sein sollte.  My shop, my rules. :)

Black Books
















Sorry I'm late, this is a quick one: Atmen, singen, Cowbell spielen: er weiß, daß alle Cure-Fans alle Konzerte sehen, right? :)

Mr Bernhard Black ist mir bekannt. :) Black Books läuft nach SchleFaZ und SchleFaZ ist das verpflichtendste Pflichtprogramm überhaupt. In der Notting Hill-Szene spielt Dylan Moran Hugh Grant und Julia Roberts volle Möhre an die Wand. Black Books ist ja quasi aus vorsintflutlicher Zeit noch. Tele5 eben coolster Sender derzeit. Ist aber auch nicht schwer in einer TV-Landschaft, die dem Papst einen Bambi verleiht. "Am I dead?" - "No." - "Who are you, have I joined a cult?" Ich lachte hart. :) Werde die Pete-Doherty-mäßige Buchladenführung unbedingt weiterverfolgen.

Schottland jedes Jahr ganz oben auf der Places-to-go-Liste der Missus.

Well my heart's in the Highlands gentle and fair
Honeysuckle blooming in the wildwood air
Bluebelles blazing where the Aberdeen waters flow
Well my heart's in the Highlands
I'm gonna go there when I feel good enough to go


My heart's in the Highlands at the break of dawn
By the beautiful lake of the Black Swan
Big white clouds like chariots that swing down low
Well my heart's in the Highlands
Only place left to go


Well my heart's in the Highlands with the horses and hounds
Way up in the border country, far from the towns
With the twang of the arrow and a snap of the bow
My heart's in the Highlands
Can't see any other way to go


My heart's in the Highlands at the break of day
Over the hills and far away
There's a way to get there and I'll figure it out somehow
But I'm already there in my mind
And that's good enough for now


Dazwischen ungefähr 700 weitere Strophen. Von wem? Genau. Herzerfrischend wieder das hinfällige Genöl, als Dylan den Literaturnobelpreis bekam, von Leuten, die vor ungefähr 700 Jahren Blowin' In The Wind am Lagerfeuer schrammelten und exakt das für "Bob Dylan" halten. - Mademoiselle in Manchester, fein! Wie wir jetzt wissen, sind wir am 1.1., 8.1. und 15.1. alle in London. Unfaßbar gespannt!

Born in London, gone too early. Tonight let's remember him, im Ultra-London von Tim Burton.






3:28 ff. Ohne Worte.