Dienstag, 17. Dezember 2013

Adventskalender 2013 (3)
















Tür 17

Die kunstwissenschaftliche Analyse (Coldmirror).



















Pausrufezeichennk. :) Die kunstwissenschaftliche Analyse ist die Strafe für den Nick Cave-Artikel, ja? :) Sehr gut. Es ist der Pudel. Der schwarze Pudel flüstert mir zu. Der beste Weihnachtsfilm, den niemand einen Weihnachtsfilm nennen würde, ist "Eyes Wide Shut" von Stanley Kubrick. Einer der größten Filme überhaupt, wie mindestens vier von Kubrick. Man wagt kaum zu atmen, 160 Minuten lang. Inspiriert durch Schnitzlers "Traumnovelle". Unheimlich, mysteriös, erotisch, todtraurig, haunting, surreal und schmerzend real, lachhaft brillant, traumhaft, aber beim siebten Sehen erkennen Sie Dinge, die Sie sich beim ersten Mal nicht träumen ließen. Sind Sie einmal in die Binnenstruktur des Films geraten, ist der impact phantastisch und fürchterlich.

Der Film ist, Bild oben, voller Weihnachtslichter, die der einen Welt, nicht der anderen, in der sich der most notorious part des Films abspielt, ihre traumhafte Atmosphäre verleihen. Wie Kubrick Musik verwendet, ist überwältigend, für "Eyes Wide Shut" griff er erneut, wie schon bei "2001 - A Space Odyssey", auf György Ligeti zurück. Der hat in den 80ern in Hamburg gelebt, und ich habe ihn 2x gesehen. Einmal in einer Ästhetik-Vorlesung, und einmal bei Schacht & Westerich, als er Bleistifte kaufte.

Und neben den hypnotischen Stücken von Jocelyn Pook ist da noch dieser Walzer von Schostakowitsch. Die Russen verstanden sich auf Walzer, jeder führt in eine bezaubernde oder faszinierende Welt, dieser in "kein Traum ist völlig Traum". It's so completely Eyes Wide Shut. Türchen 17.





















In Türchen 18, versprochen, zum letzten Mal Lanegan. :) Dessen endlose Wege über den Erdball brachten ihn dieses Jahr zu dem Mann, dessen Ur-Ur-Großonkel Herman Melville ist.




















"In diesen heil'gen Hallen kennt man die Rache nicht." :) Nein, nein, nur gestern wieder ein Tag, der um 5:10 Uhr mit dem Weckerrödeln begann und etwa 32 Stunden pausenlos vor sich hin forderte. Zu nicht mehr fähig, als eine künstlerisch wertvolle Kunstanalyse ins Türchen zu werfen. :)

Gut, Filmliste Peter O'Toole accepted. Denke, ich werde mit Audrey Hepburn beginnen. "How to steal a Million" klingt gut.

Es wird langsam Zeit, sich über das Menü Gedanken zu machen. Dabei fällt mir ein, dass im Adventskalender dieses Jahr etwas auf keinen Fall fehlen darf. Eher zufällig sah ich irgendwann im Spätsommer den Film Julie & Julia. Begegnete so Julia Child und lernte etwas besser kochen. Kann man sich kaum vorstellen, ist aber wahr. Diese Dame ist bemerkenswert uneitel, unamerikanisch und setzte damals ein Zeichen gegen diese hochdramatischen Gourmetfeinheiten, die sowieso kein Normalsterblicher bewältigen kann. Stark zusammengefasst (und ihrer unglaublichen Lebensgeschichte und Persönlichkeit überhaupt nicht gerecht werdend) kam das so: Sie lebte in den 50er Jahren eine Weile in Frankreich, langweilte sich und beschloß die Haute Cuisine der Franzosen zu erobern, was die Franzosen ihr keineswegs leicht machten. Sie schaffte es trotzdem und ihr Kochbuch "Mastering the Art of French Cooking" wurde zum Bestseller und verstaubt bis heute in amerikanischen Küchen der Bourgeoisie. Später entstand sogar eine Fernsehserie. Den Salad Nicoise fabrizierte ich schließlich mit genau der unbeirrt robusten Fröhlichkeit von Julia, indem ich das Video auf dem Kindle laufen ließ, Julia quasi ins Regal stellte und einfach tat, was sie tat. Sie ist toll. Bon appetit! :)



Film:





















Wir halten fest, Julia Child bezeichnet die Kartoffel als neurotisches Gemüse. Nahtloser Anschluß an die Psychoanalyse des Milchreis-Es und an Zizek, der sich zwischen Lacan und Schokoladenkuchen bewegt. Übernahme unbeirrt robuster Fröhlichkeit bei der Fabrikation von Salad Nicoise, sehr hübsch! Wenn in meiner Pfanne wieder mal das Verdrängte mit dem Es zusammenfließt, denke ich oft an die Weismannsche Sonderung von Soma und Mayonnaise. Oder an David Copperfield: "Bis zu dem Tag, wo ich meine neuaufgefundenen alten Freunde bewirten sollte, lebte ich hauptsächlich von Dora und Kaffee."

Wer hat übrigens das Spinnensandwich bestellt? Tür 19:




















Wollte eigentlich schreiben, dass ich mir "Eyes Wide Shut" nicht anschauen mag, weil ich die Hauptdarsteller nicht leiden kann. Beim Lesen der Wiki-Seite über den Film aber sehr nachdenklich geworden. Mr. Kubrick offensichtlich jemand, der Schauspieler als solche verwendet hat und nicht die Namen. Schnitzlers Traumnovelle als Basis. Eine hysterische Frau und ein zwanghafter Mann - that's entertainment! :) Muss Ihnen einfach vertrauen. Werde mich dem also auch nähern, wenn die Gelegenheit anklopft.

Oh, Julia, ja, der Zusammenhang zum Analyse-Milchreis vorhanden. Erinnere auch gern, wie Lacan Ihnen das Genießen wegschlürfte. :)

Aaaaahahahaaaa, Alice Cooper in der Muppet Show! Herrlich! Hatte keine Ahnung, dass es diese Folge gibt. Thank you so! Die Goth-Kids von South Park hassen die Vampire-Bewegung mehr als die Conformists! Wussten Sie das? :)

Tür 19  
   
Go for: Season 17, Episode 4




















Haha, nah, didn't know. :) "Dude, Edgar, can you not smoke in the car?" Sweet. Schöne Hommage auch an "Invasion of the Body Snatchers". :)






Ich kann Tom Cruise für gewöhnlich auch nicht ertragen, von der Scientology-Sache ganz zu schweigen, aber in "Eyes Wide Shut" ist er perfekt. Vielleicht lesen Sie Schnitzlers Traumnovelle zuerst? Es lohnt sich. Und Basis ist das richtige Wort. Kennt man das Genie von Schnitzler, leuchtet das Genie von Kubrick noch ein bißchen mehr. Kubrick wußte auch in "Barry Lyndon" einen, sagen wir, mittelmäßigen bis unsympathischen Schauspieler, Ryan O'Neal, virtuos einzusetzen. Gab und gibt ja viele, die "Eyes Wide Shut" hassen, sieht für mich aber so aus, als würde man sich da mit einem billigen Unbehagen zufriedengeben. Dabei bietet "Eyes Wide Shut" subtil und geradezu subliminal ein noch viel tieferes Unbehagen. :) Wenn Sie sich dem Film tatsächlich einmal nähern - ich sage nur, achten Sie auf die Szene, in der man die Tochter von Bill und Alice zum letzten Mal sieht. Achten Sie auf die zwei Männer, die ebenfalls zu sehen sind, im Hintergrund. Try to remember where you've seen them before. Because you have.

Ein so faszinierender Sog, bewegend und komplex. Kenne keinen Film, der so sehr einer Trance gleicht, Odyssee durch unauslotbare Tiefen. Die Kritik, als der Film herauskam, war out of proportion, - wahrscheinlich Abwehrmechanismus gegen die Angst, sich auf das einzulassen, was der Film mit unfaßbarem Reichtum offeriert. Well, genug davon. Tür 20: Like driving a very fast car and going oh my God is that A WALL! :)






Türchen 21, well, Sie kennen es, aber es ist so hypnotisch. :) Raffaella Carra emitting sparks und Celentano im linguistischen Wahnsinn.
 
 
 





And we're done! 16 freie Tage!

















Ah yeah, I was like "No wayyyyyy". No way, posers und conformists gehört derzeit zu unserem täglichen Sprachgebrauch. :)

Trance-Kubrick. On the list now. Adriano Celentano ist so genial! Keiner zelebriert Soziophobie besser. Dies mir unbekannt bisher, wusste nicht mal dass er Englisch spricht. :) Schönste Sonntagsnachmittagsfilme in meiner Kindheit waren mit ihm.

Graham Norton scheint Mr. Cumberbatch als Gast im Dauerabonnement gewonnen zu haben. Sehr schön. Schön ist auch dies.


Und das.

Tür 22





16 Tage frei sind ein ganz kleines bisschen unverschämt. ;) Aber es sei Ihnen gegönnt. Habe dieses Jahr so viel frei wie seit 15 Jahren nicht mehr. Und nun ist es auch fast soweit. Das Bäumchen steht. Heute an der edlen Ecke unter dem Viadukt erstanden. Fand dort doch tatsächlich ein verwöhnter Bengel, die Bäume seien ja so dreckig, ob man die noch mit dem Schlauch mal schnell reinigen könnte. Verkäufer was like: "No wayyyyyyyyyyyyyyyy!" :))




















Good gracious. Phantastisch, dieser Clip mit Cumberbatch. The Angel Islington? Neverwhere? BBC-Website aufgesucht und mir noch ein paar Exzerpte angehört. Christopher Lee als The Earl of Earl's Court! Radio 4 sagt 6x "This episode will be available soon." Merkerchen gemacht, thanks loads! Cumberbatch oft bei Graham Norton, sagen Sie? Was da immer auf der Couch sitzt. Die haben Graham Norton und wir haben - say no more. Fast hätte ich "Markus Lanz" gesagt, aber wenn ich diesen Namen noch einmal ausspreche, will ich von einer Erscheinungsform der Großen Göttin in Wasserstoffel verwandelt werden. Im übrigen dachte ich gerade, ich schaue mal beim MDR rein, "Jubiläumsshow" für "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"... Gott. Ich weiß, wir müssen Rücksicht nehmen auf unsere Mitbürger aus der ehemaligen SBZ, aber das war furchtbar wie ein Atomkrieg. Notzucht am Aschenbrödel. No wayyyyy. Hätte als Verkäufer den verwöhnten Bengel gefragt, ob er auch glaubt, daß Koteletts in der Tiefkühltruhe geboren werden. :)

Celentano als Soziophobiker ist mir leider nicht so vertraut, jedoch, daß er von einem Konzert in der Scala träumte und David Bowie dazu einladen wollte, weil: "Der hat mich mal einen Idioten genannt." :) Aber wenn Sie ihn genial finden, finden Sie bitte in Türchen 22 erstens den zweiten Song von ihm, den ich sehr genial finde (was bedeutet, daß ich die Hälfte aller Celentano-Songs, die ich kenne, genial finde):






Habe vor, die 16 Tage unverschämt auszunutzen, ja. :) Bäumchen steht und Bing ist da, fein. Wenn es dunkel geworden war am Heiligabend, gehörte es zum Ritual, daß hinter einer bestimmten Tür die Geschenke eingepackt wurden, aber die Tür war nur angelehnt, damit ich das Rascheln des Papiers hören konnte. Lehrstunden in Suspense. :)

Und heute, wenn man ein paar Münzen in Becher oder Hände legt, jedenfalls mir geht es so, stelle ich mir immer vor, wie dieser Mensch als Kind irgendwo lebte mit leuchtenden Augen. Türchen 22 II, Roy Orbison mit einem Willie Nelson-Song, das Rascheln des Papiers und jemand auf dem Sidewalk, crying.






Meine Eltern besaßen so einen Schallplattenhalter aus den 50er oder frühen 60er Jahren, kennen Sie die? So einen, in den man die Singles ohne Hülle einsortierte, mit Nummerierung unten, ich glaube bis 75. Dieses Vintage-Modell ist leider verloren, aber ich habe einen Teil der Singles aufbewahrt. Es gab immer wieder Tage, und zwischen Weihnachten und Neujahr geschah es oft, an denen die ganze Sammlung nacheinander auf dem Schallplattenspieler landete, was mich als Kind immer entzückte. Chris Howland ist ja vor einigen Wochen verstorben. Er hat wohl als Radiomann der ersten Stunde den Nachkriegsdeutschen ein bißchen Internationalität vermittelt, aber für mich ist er vor allem dieser Song, meine Eltern hatten diese Platte, meine Mutter ist ihm auch mal irgendwo begegnet und hatte ein Autogramm von ihm. 22 III:


















Hui. So. War etwas verstört. Musste erst mal Kartoffeln schälen. Jetzt geht's wieder. Unerwarteter Besuch ist immer so unerwartet. Fällt mir die Szene aus "Notting Hill" ein. Kennen Sie vermutlich nicht, aber nachdem ein Filmstar unerwartet bei Hugh Grant zu Besuch war, sagt er, es habe ihn gefreut und  "Es war surrealistisch, aber schön." :)
 

Lanz und MDR, haha. Mehr fällt mir dazu auch nicht ein. Im TV immer öfter Fremdschämen statt Erbauung. Auch vorgestern, als der "Ach-so-Enfant-terrible-Showmaster" wieder zum Ben Hur Rennen antrat, sich mittendrin ein kleines Fensterchen öffnete und drin ein feiner, langhaariger Brian in schwarzem Samt so grandios überhaupt nicht in die Raab-Welt passte. Das ist immer so, als würden einzelne Kometen mal kurz in der Truman Show Sterne regnen lassen. Beachten Sie auch die Hampelmannfigur am Beginn, die irgendwelche Fakten runter rappelt. Fakten sind nämlich was, woran man sich orientieren kann. *würg*
Bedeutet also, Sie kennen vier Celentano-Songs, aber keinen Film? Er spielt in den alten Klamotten meistens einen sehr eigensinnigen Charakter. Sollte Ihnen nach 1:42 langem, absolut sinnfreiem Zwischen-den-Tagen-Amüsement sein, gönnen Sie sich Der gezähmte Widerspenstige.

Ah, Mr. Pumpernickel. Mochte den auch. Ein Autogramm gar! Haben nur mal Paul Kuhn beim Skilaufen getroffen. Ist ja nun auch nicht mehr. Also Paul. Mochte Mr. Pumpernickel und dieser stellt eine Verbindung zu so vielen anderen her, die in den späten 70ern in der damals noch Flimmerkiste heißenden herumsprangen. Habe einen Onkel, der schon damals aussah wie Bill Ramsey heute.






Die Geschenke wurden erst Heiligabend eingepackt? Mutig. Bei uns wurden sie wohl schon Wochen vorher gepackt, weil man damit vorzeitige Information zu verhindern hoffte, falls jemand seine Neugier nicht zu bezwingen wusste. Oh, so ein Schallplattenständer war sicher etwas sehr Anschauliches und zudem Verführerisches. Vermutlich so wie in den alten Jukebox-Dingern. In manchen konnte man sehen, wie die Platte aus der Reihe gezogen und aufgelegt wurde. Diese Kästen spielten eine Rolle beim Kennenlernen meiner Eltern. Beide arbeiteten nämlich in einer solchen Firma und fuhren herum, um zu reparieren, eingeworfene Münzen einzusammeln und ähnliches. :)

So, für die kommende Nacht lasse ich Ihnen meinen Soundtrack derselben da.

6 AM Christmas morning
No shadows, no reflections here
























Sagen Sie es nicht weiter, aber die H-Figur sehe ich öfter zwischen den beiden Kindergärten. Ich weiß, daß ich ihn aus dem TV kenne, und weil er irgendwann anfing, hallo zu sagen, sagen wir hallo, aber fragen Sie mich jetzt nicht nach dem Namen. Tausend Dank für den Sternenregen, Raab erdulden, um Placebo zu sehen, das schaffen meine Nerven nicht mehr, aber dafür habe ich ja Sie, daß Sie mich durch Skylla und Charybdis leiten. :) Oh, "Pigalle", ja, die Platte besaßen meine Eltern auch, und die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe war auch anwesend. Wurden lange herablassend belächelt, diese Schlager der 60s, mittlerweile wirken die geradezu erfrischend nicht-pc. Paul Kuhn beim Skifahren treffen ist doch kein "nur"! Alles große Könner actually. Ihre Eltern haben sich in einer Jukeboxfirma kennengelernt? Klingt wie ein 60s-Film! :)

Genau, 4 Celentano-Songs, aber allein für Prisencolinensinainciusol und für diesen Auftritt mit Raffaella Carra hat der Mann auf ewig Licht und Liebe verdient. Die andere Dame neben ihm ist übrigens Mina, auch ein Superstar in Italien. Die sang mal "Se telefonando", ein früher, wunderbarer Song des gottgleichen Ennio Morricone. Diese alten RAI UNO-Sachen können süchtig machen. Hier ist der Song in einer schönen Hommage von Giorgia nebst eigens reproduzierter vintage Rai 1-Ästhetik, Türchen 23:






Das Manson-Video war "not available in your country", habe es leicht umgestaltet, hoffe es konveniert. Killersong. Dachte bislang, daß ich im gleichen Land lebe wie Sie, zumal ich mich heute in derselben Wohnung befand wie Sie, unerwartet und surrealistisch. :) And now it's the 24th and I just opened IT! "Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern"... wünschte, ich könnte nochmal in diese Wohnung einfallen und DAFÜR danken! Ich hätte es ahnen müssen, Babe. :) Sooo wonderful, thank you so much.

Klar schaue ich den Film mit Celentano und Ornella Muti. In den 90ern wohnten wir übrigens im selben Haus wie der Gitarrist von Superpunk, der aus mir entfallenen Gründen Ornella Wankelmuti genannt wurde.

So now the end is near, danke für all die Wunderbarkeiten, und dafür, daß Sie so adamantine blieben, so glad it worked again! Im Heiligabendtürchen machen wir die Welt zu unserem Schneeball,







und wir erinnern uns noch einmal an die unglaubliche Nacht, in der man für einen Moment das Gefühl hatte: best thing in the history of everything ever.

"Lush, stately, beautifully strange, weaving resonant piano chords, decaying synths and echoing drums around a simple chord progression and a weary, tenderly understated, quietly defiant vocal, David Bowie's elegiac new single may be the most surprising, perfect and welcome comeback in rock history.
The way the track has just appeared in cyberspace, practically unannounced, with a strange video of Bowie as a conjoined puppet, demonstrates the 66-year-old pop visionary's nuanced understanding of the modern music business. There is nothing flash or trashy about this, not a hint of showbiz razzamatazz or old-fashioned bells and whistles, it's a viral whisper, a ghost in the machine. Somehow in an overexposed digital twitter age when nobody seems to be able to keep a secret, Bowie has effected to reappear with dignity and mystery intact."







As long as there's sun, as long as there's rain, as long as there's me, as long as there's you. Have a wonderful silent and holy night, you 2. Merry Christmas, Dear.




















Beautiful, this Bowie. "Dignity" trifft es präzise. SO wunderschön.
Der H-Mann wohnt in DEM Stadtteil? Oh no. Wie unschön. Wir imaginieren manchmal eine Wohnung auf dem großen Boulevard. Mit Blick auf die Kreuzung, wo man Heinrich Hertz schon fast sehen kann. Sie wissen. Wo täglich Tausende zum und vom Campus stürmen. Schön wäre das, oben über dem Gewusel zu wohnen und schauen zu können.

Ich bitte Sie, auf Ihr Herz sehr zu achten, wenn Sie Corinna Harfouch leiden sehen. Es könnte zerreißen, so intensiv spielt sie Bozena. Hoffe, es gefällt.

Dass Sie eine Leidenschaft für italienische Unterhaltungsmusik hegen! Nun ja, wenn Sie das letzte Lanz-Trauerspiel sahen - dort tat ja auch eine Italienerin ihr Möglichstes, um die gröbsten Peinlichkeiten abzuwenden oder zu überspielen. Vermutlich sind die versierter in diesen Show things.
Konveniert selbstredend, danke. Doch, in unterschiedlichen Ländern, ganz bestimmt. :)

Nun ist es wirklich fast 6 AM Christmas morning. Thank you so much for having me. Nichts passt jetzt und hier besser, als eine glückliche Zusammenfassung von guten Platten und guten Überraschungen dieses Jahres und der Haltung, die Sie und dieser Ort mir geben:


Placebo und David Bowie - Without You I'm Nothing






Merry Christmas, Darling. Wünsche eine gute, reiche Zeit.







Und Sie wissen sicher, dass die Last Night of the Proms IMMER mit Auld Lang Syne endet. Dem Versprechen, sich im nächsten Jahr an demselben Ort wieder zu treffen. ;)




















2 Kommentare:

  1. You Two made 4 Advent weeks so enjoyable again! Thanks for continuing the tradition and A Wonderful and Happy Christmas and New Year to both of you!
    The Bells of St. Mary's

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    1. "This is Mary and I'm Joseph and we're going to Bethlehem to see if we can… have someplace… find someplace to stay. And that's all you have to know, really." Sehr schön, wie der Kleine die Kleine auf den Holzesel setzt. Their second scene reminds me - in the street where I grew up I had a Norwegian friend, and one winter, we were 5 or 6 years old, some days before Christmas he said, come with me and my parents, there will be a surprise. In Hamburg gibt es dieses Hotel Norge, und da fuhren wir hin, und plötzlich waren Ole-Martin und ich hinter der Bühne mit einem Dutzend anderer Kinder, und wir wurden ausstaffiert für eine szenische Aufführung ebendieser Geschichte… sie machten ein Stilleben aus uns, Vorhang auf, die Szene wurde erklärt oder mit norwegischen Weihnachtsversen begleitet, keine Ahnung, Applaus, Vorhang zu, sie machten das nächste Stilleben aus uns, Vorhang auf, und so weiter. Sechs- oder siebenmal. Alles auf Norwegisch. Ich verstand also absolut nichts. Ich war einer der drei Weisen, dumm wie Bohnenstroh. Haven't changed that much. :)
      So, thanks for The Bells of St. Mary's and I hope you're having a wonderful Christmas too!

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