Samstag, 5. November 2016

Vorweihnacht mit Cured Catherine (26): Eggsackt
















Fearless Vampire Killers? Nun gut, sehr, sehr lange Winterabende, ja? Heute in Zeitdruck, deshalb immediately: ein Weihnachtsfilm, wie er sein darf.


















Hm, nie gesehen den Film, aber Ihrem Befund schneeblind vertrauend werde ich Ausschau halten. Muß noch Lametta von AltGr bis Esc. Hach soviel zu tun noch. Zum Beispiel gebacken kriegen. Cake shop girls grow fingernails dead long and rather sharp. They paint them glacé cherry red and yellow marzipan.


















How sweet! Vor dem Backen aber fehlt ein anständiger (Weihnachts)Tag im Schnee:








Was ist das mit den Weihnachtsvierteilern? Kann mich nicht so recht erinnern. Nur an Weihnachtsmehrteiler wie Timm Thaler etc.!?














Jingle Bells gequakt, klasse! Schade, Aufhebung der Naturgesetze mit dem Clip enden muß, daromb ich Ihnen nicht hortig das Donald Duck-Klassik-Album "Weihnachten für Kummersdorf" transmissionieren könnt. Neben "Im Land der viereckigen Eier" und "Das Gespenst von Duckenburgh" unverzechbarer Besteckteil meiner präschulischen Diskurstheorie. Lernte Wert von Wendungen wie "Ich bin ins Grübeln gekommen, und das macht mich unruhig" (Donald) erst so in Höhe Philosophiestudium richtig schätzen, versteht sich.

Die ZDF-Weihnachtsvierteiler, ach – seufz. Die Schatzinsel, Lederstrumpf, Der Seewolf, Lockruf des Goldes – that stuff. Haben wir bei uns in der Straße damals noch bis zum Ende des Winters nach- und weitergespielt, bei "Lockruf des Goldes" dann schwer verliebt in Christine Kaufmann / Labiskwee. "Verliebt" vielleicht nicht das richtige Wort. Schlagen Sie "Aljoscha" Seite 230 auf. December will be magic again!

















Wenn es wenigstens unter 5 Grad bliebe. Donald, Mickey und Pluto – alle Philosophen, wahrlich. Gehören zu (meinem) Weihnachten wie der Tetzlaffsche Silvesterpunsch zu eben dem. Das ewig lange Warten am Morgen des 24. war durch den Besuch Entenhausens gleich besser. Dickens' Weihnachtsgeschichte kannte ich lange nur mit Mickey in der Rolle des Armen und Dagobert als der alte Scrooge. - Ah, nun gut, "Und seine armen Füße würden niemals folgen können.", S. 230 sagt. Für diese Mehrteiler war ich wohl zu jung oder zu ignorant, ob der neuen Barbiepuppen und Legokästen. Ich sah Patrik Pacard, Timm Thaler, Anna und solche. Kann mich aber auch daran nur fragmentarisch erinnern. Christine Kaufmann und Kate Bush haben eine gewisse Ähnlichkeit, finden Sie auch? Und Wahrheit sie singt, dieser Dezember gefällt mir bisher. Gestern abend im Finnegans Wake an der Börsenbrücke: ein nicht mehr junger Schotte schnappt die Gitarre und singt "Streets of London" just for me and my British Christmas, glaub ich. Aber das erspare ich Ihnen jetzt. Zum Ausgleich noch etwas Jeremy:
















Das lange Warten am Morgen des 24. – Dieu, es waren die längsten Stunden der Zeitrechnung, draußen der schneeigste Schnee, die krächzendsten Krähen, die spannendste Spannung. – Ja, vielleicht ist da eine gewisse Ähnlichkeit. Noch ein Geheimnis: Seite 107, "Die Frau machte eine sonderbare Bewegung mit dem Kopf, ein nicht ausgesprochenes Wort betonend" – das ist inspiriert von Christine Kaufmann in "Lockruf des Goldes". Als sie Elam Harnish -> im Kanu gegenübersitzt. Schwer zu beschreiben.

"Streets of London" just for you and your British Christmas, wie phantastisch... erlauben Sie, daß ich an dieser Stelle addiere, wie einer der Iren erklärt: "Der Himmel uber Berlin ist blau". Und wer wüßte das besser als Sie? Fünftes Türchen, for some moments of the year.




















Ich kann im Zusammenhang mit Christine Kaufmann nicht ihren Auftritt in einer Sprechschau ausblenden, in der sie sagte, sie könne keinen Alkohol vertragen, da ihr sofort schlecht würde. Es war das Wie. Wie sie das sagte. Haben Sie eigentlich "Romy" gesehen? Jessica Schwarzens Romy? Nun ja, ich wollte es nicht sehen, aber bei der dritten Wiederholung auf 3Sat oder so gab ich auf und siehe da, nicht viel Romy vielleicht, aber ein beeindruckender Film doch. Oh dear, goose bumps bei some moments of the year! Und da ich gestern beim größten Elektrofachmarkt Europas stop and stare vor der Riesenleinwand got stuck und dieser Mann dieses Jahr auch prägte und Berlin und blau und Himmel und überhaupt, ja, Sie sagen es, ich weiß und es scheint Retro-review-remember me-day today.



















Nein, "Romy" sah ich nicht, leider – nur ein Bild von Jessica Schwarz als sie. Das fand ich sehr erstaunlich, ich kannte die gar nicht. Dafür sah ich kürzlich nochmals "Monsieur Klein" mit Delon. Verstörendes Juwel. Unfaßbares Ende. Verstehe zwar jeden, der bei Delon wg. stunning good looks gar nicht zum großartigen Schauspieler vordringt, aber man sollte es trotzdem irgendwann tun. Nun ja, die Capricorn-Damen sagen das, daß sie keinen Alkohol vertragen, da ihnen sofort schlecht würde. Tatsächlich nippen sie sogar zum Jahreswechsel so geschickt am Glas, daß man eine vollständige Illusion von "Frau trinkt Sekt" erhält, die aber nichts ist als eben eine Illusion. Nach 17 Äonen probieren sie dann vielleicht mal, Captain Morgan mit Wasser zu verdünnen. Die Wahrheit ist, daß sie einen unter jeden Karibiktisch trinken könnten. Sie tun es nur einfach nicht. Morgen, also heute, The Raveonettes. Darum zum Nick-Klaus zwei Kläuse:





















Nick, wie immer so deep. "Langsam und still trank er den Wein, und dankte dem Schöpfer dafür, nicht mit Worten, sondern mit stillem Wesen; es war, das wage ich gern zu sagen, etwas von geweihtem Wesen; auch in seiner Art zu trinken - so groß war ja seine Dankbarkeit dafür, dass er nun sein Leiden um Alles ein paar Stunden lang weniger litt. Er hat ja viele Nächte mit mir getrunken, weil er immer wach war, ja, der wachste aller Menschen, - als der leidendste von allen, um ein ganzes Zeitalter leidend, wie sollte er da anders sein! Deshalb konnte er auch nicht vom Weine betrunken werden, und lächelte nur leise des Morgens, wenn andere es waren. (...) ... gedachte er sich zu betäuben, aber wurde noch wacher; da schrie er zu Gott um Betäubung, auf daß er seiner Gesichte vergäße und seiner selbst. Aber es ward ihm verweigert." (Karl Borromäus Heinrich über Georg Trakl)



Einen Nik kriegen Sie auch (Was für ein Video!)

















"Ihn, der ein starker Trinker und Drogenesser war, verließ nie seine edle, geistig ungemein gestählte Haltung; es gibt keinen Menschen, der ihn im Zustand der Trunkenheit jemals auch nur hätte schwanken oder vorlaut werden gesehen, obschon sich seine so milde und wie um eine unsägliche Verstummtheit kreisende Art des Sprechens in vorgeschrittener Nachtstunde beim Wein oft seltsam verhärten und ins Funkelnd-Böse zuspitzen konnte. Aber darunter hat er oft mehr gelitten als die, über deren Köpfe hinweg er die Dolche seiner Rede in die schweigende Runde blitzen ließ; denn er schien in solchen Augenblicken von einer Wahrhaftigkeit, die sein Herz förmlich bluten machte." (Ludwig von Ficker über Georg Trakl)

Ficker erklärt, daß bei Trakl die schneidende Kälte, das schneidende Wort aus einer Tiefe kam, "die nicht mehr zu ihm gehörte". Von wo also? Von dort, wo auch der unterschwellige Bezug der Bilder herkommt, aus abgrundtiefer Nichtmitteilbarkeit?

Danke für Nik! Ein Video, das nachdenklich macht. Das Fragen stellt, wie wir meinen. Als wäre David Lynch in einen kribbelbunten Tuschkasten gefallen. Das siebente Fensterlein aus meiner wahren Geschichte der 80er. :)

















Jaaaa! Die Zeugnisse, Berichte, Briefe von, über Trakl sind mir fast lieber als das eigentliche Werk. So ein Anachronismus, so schwer die Rückkehr jedesmal ins Jetzt. Gestern die ersten Folgen der zweiten! More gothique, I would say! Und less budget. Schade drum, aber es sind nur wenige Abstriche zu verzeichnen. Jeremy sieht man die ersten Anzeichen der Erschöpfung, Krankheit, Trauer an. Aber das Spiel bleibt grandios. "Das leere Haus" wunderbar, "The Priory School" schon sehr düster.

Ha, die Eighties!! 1984 gefiel mir dieser Rocker mit der entschlossenen Armbewegung:
















Das sind aber hübsche Nonnen! Fast wie bei Clovis Trouille!






"Entschlossene Armbewegung", hehe. 1984 war ja das Jahr von The Top, Hyaena, Ocean Rain. Echo & The Bunnymen klangen immer wie eine nicht endenwollende Liebesnacht mit einem Geist. In Bluer Skies. Blue Blue Ocean. Blue Blue Sea. Die Farbe Blau als Obsession. Was will Ian McCulloch sagen? Er sagt es so gut. Er sagt eigentlich nur Klang, denn was gibt es schon zu sagen während der Liebesnacht mit einem Geist? Alles ist verwandelt, Tage sind kristallin oder türkis, Teufel sind weiß, der Mond tödlich, das Ich nächtlich, Pferde tanzen, Köpfe rollen, nur Götter werden immer Götter sein.






Sie wissen bestimmt, daß Karius und Baktus norwegischer Herkunft sind, 1954 gab es einen Film von Ivo Caprino dazu. Der ist in Norwegen eine Legende, seinen Flåklypa / Pinchcliffe Grand Prix besitze ich als DVD – das Auto "Il Tempo Gigante" ist ebenfalls eine Legende in Norwegen. Hier ein kleiner Eindruck, beachten Sie durch Fenster 8 the magical care for detail.

















HAH! Ich wußte, dass Sie was über die Nonnen sagen würden! Ich WUSSTE es. Hihi. Wie Sie da dieses Blau beschrieben, dieses Echo-Blau. Ich muß es noch einsinken lassen. Oh ja, Puppenfilme! Amerikanische, norwegische oder auch österreichische, schauen Sie mal:


















Streiten Sie mit mir nicht über die Nonnen, oder wenn, dann im Flore! :)

Das ist ja atemberaubend, bezaubernd. Haben Sie das Marionettentheater in Salzburg auch besucht? Was ich neben Puppen, als ich sehr klein war, überaus faszinierend fand, waren diese Scherenschnitt-Filme. Welche es damals im TV waren, weiß ich nicht mehr, später fand ich, daß es eine dafür berühmte deutsche Künstlerin namens Lotte Reiniger gab. Nummer 9.
















Oh gut, ja, dieser Tage wirklich wie ein Biber arbeite, also lassen Sie uns im Flore streiten, aber in der oberen Etage, sonst fallen all die Journalisten wieder über uns her.

So lovely, dieses Scherenschnitt-Theater! Danke! The "town-cryer", die häßlichen Schwestern und sogar die Uhr, so wunderschön. Ach.... Nein, im Theater war ich nicht, aber im Marionettenmuseum, befindlich in den Gewölben der Festung.

"Mehr in die Augen fallen die Übereinstimmungen mit Arthur Rimbaud, einem Freunde Verlaines, der neunzehnjährig zu dichten aufhörte und nach Afrika auswanderte. Erst kürzlich wurde sein Einfluß auf Trakl nachgewiesen. Dieser kannte die Dichtungen und schätzte ihren hervorragenden Übersetzer Ammer sehr. Verwandt waren ihm besonders die ungeheuren Gesichte des Franzosen, sein rücksichtsloses Erfassen dieser verseuchten und verwesenden Welt und die Kühnheit, es herauszusagen ... Durch ihn gewann er den Mut, in der Poesie verpönte Dinge anzusprechen ... doch tat er es kaum aus Lust an ihnen, sondern traurig, den Verfall darin zu erkennen, und so wahrhaft, ihn nicht zu verheimlichen ... Der Anklänge an Rimbaud muß sich Trakl bewußt gewesen sein." (Dr. Josef Leitgeb)













"Eggsackt!", wie Joseph II. in der genialen deutschen Amadeus-Synchro sagt, eggsackt. Habe Trakl genaugenommen über Rimbaud entdeckt. 

"Buschbeck ist es auch gewesen, der die Gedichte des Freundes Zeitschriften anbot – zum Beispiel 'Melusine' Westermanns Monatsheften mit negativem Erfolg ... Ein hübsches Beispiel für des zwanzigjährigen Buschbeck ungestüm hilfreiche Art, den genialen Freund in der literarischen Welt bekannt zu machen, ist ein Brief vom 7. Juni 1909: "Unternimm Schritte, daß Du in den Kürschnerschen Literaturkalender kommst. Bei jedem Namen, der einem Redakteur unterläuft, schaut er immer zuerst, ob er schon im Kürschner steht. Um wieviel leichter nimmt er etwas an, wenn dies der Fall ist ... Das müßte Dir sogar (wenn Du angibst, daß Deine Dramen schon aufgeführt werden) sehr leicht gelingen ... Schreibe nur dem Herrn Dr... einen entrüsteten Brief, Dich nicht in Kürschners Literaturkalender zu sehen, nachdem von Dir ja schon usw ... Du mußt doch wirklich auch einmal für Dich etwas Reklame machen.' –  Georg Trakl und Reklame!" (Otto Basil) 

Zeit für den Meister.

Dylans Americana, nächste Folge, dieses Mal direkter Sprung in die 40er / 50er, Rückverwandlung von Kitsch in authentischen Country / Folk / Blues / Zeugs und damit ROOT CONNECTION. Wie "Love & Theft" oder "Together Through Life", nur mit Zipfelmütze. Weihnachten wie es sein soll: schön wie "Ist das Leben nicht schön?" mit James Stewart und Donna Reed, zugleich Razzledazzle-Gelage mit Schurkenperücken und Am-Kronleuchter-Schwingen, Betty Page im knappen Weihnachtskostüm, draußen schunkelt ein zahnloser Betrunkener im Rentierschlitten, die beschwipsten weiblichen Engel im Backgroundchor und Dylans furchterregendes Dirtroad-Raspelorgan, paßt alles zusammen.
















Eggsackt, ja. :) Erinnert mich an "Eggnogg". The favourite drink der Lehrerin in Hannover Hall, wo Jade sich später so überaus elegant übergibt. Details, details, Holmes. The Devils Foot, one of my favourite episodes seit gestern. A Slide Show hinter der 11. Tür:















"The Devil's Foot" scheint Lieblingsfolge vieler. Las gerade, daß Damien Thomas mitspielt. Count Karnstein im wunderbaren Hammer-Film "Twins of Evil". Mittlerweile alle Folgen Staffel 1 zum 2. Mal gesehen bis auf eine, diese heute abend, Adeptin neugewonnen. Eternal thanks for this key.

Es wird immer weiter genøckert, darum das The Damned-Cover von Barry Ryans "Eloise". So lovely, wie Dave Vanian bei "Every night I'm THERE" im letzten Moment noch zack! mit dem linken Arm auf "Irgendwo da oben" deutet.
















Verstehe. Erfreut, dass ich helfen konnte. Die zweite Staffel hat Startschwierigkeiten, steigert sich dann aber zu außerordentlicher Grandiosität. Longing for Holmes Mantel in "Silver Blaze". Brett war tatsächlich einer der erotischsten Menschen, die mir bekannt sind und mit der Ansicht bin ich wohl auch nicht allein. :)

Die schon erwähnte Kindheitswartenaufdenweihnachtsmanngeschichte:







*13* Die magische 13 - Zeit für "the only goth" in classic ballet:
















Brillant brillant brillant. Ach, es ist mal wieder der beste aller Dezember. Ein wirklich wunderbares, schönes, mysteriöses Werk der Ballets Russes war Michail Fokine's "Feuervogel", Musik Strawinsky. Erinnern Sie: "Ich war nur auf dem Prezwalski-Prospekt und habe Rollschuhe für meine Enkelin gekauft, bei Kastschej, da" – Kastschej ist der Zauberer aus dem "Feuervogel".

Das Libretto zum 14. Fenster:

"Im Garten des Zauberers Kastschej lebt der Feuervogel. Der junge Prinz Ivan fängt auf der Jagd diesen Vogel. Dieser bittet ihn um seine Freiheit und Prinz Ivan lässt ihn wieder frei. Als Dank dafür erhält Ivan eine Feder des Vogels, der magische Kräfte innewohnen. Im Garten des Zauberers Kastschej werden 13 Jungfrauen gefangen gehalten, darunter die Prinzessin, in welche Ivan unsterblich verliebt ist. Als er das Gartentor berührt, ertönt ein Glockenspiel. Daraufhin erscheint Kastschej mit seinen Dämonen um Ivan zu töten. Doch die Wunderfeder des Feuervogels schützt den Prinzen. Da erscheint der Feuervogel und lässt seine magische Musik erklingen, die die Dämonen zum Tanzen zwingt. Dann singt er ein Schlaflied und Kastschej und seine Helfer fallen in einen tiefen Schlaf. Der Feuervogel führt Ivan zu einer Höhle, in der ein Ei versteckt ist, das die Seele von Kastschej enthält. Der Prinz zerschlägt das Ei, der Zauberer stirbt und sein Zauberreich verschwindet. Die 13 Jungfrauen sind wieder frei."

Try as long as you may despite all Emsigkeit, Nina Ananiashvili ist nicht von dieser Welt.























Donnerstag, 22. September 2016

Wernering













Schiedam, NL, 17/08/2016







Werner Herzog, Dreharbeiten zu "Nosferatu - Phantom der Nacht"




















Mittwoch, 31. August 2016

Dienstag, 26. Juli 2016

Vorweihnacht mit Cured Catherine (25): Entglaublosigkeit








Die Serie macht süchtig. Ich will auch eine Weihnachtsgans aus dem Alpha Inn, neben dem nachts diese rothaarige Schönheit steht, und in eine haarsträubend bizarre Geschichte verwickelt werden. 221b Baker Street, what a place to be.










Süchtig, genau. Kann mich nicht sattsehen an Gestik, Mimik seiner Holmesesqueness. Und wie er auf dem Holzgerüst hockt, wie ein Rabe, die Reste des Feuers durchsuchend (Der Baumeister von Norwood). To something completely indifferent – seit Tagen in neuer Umgebung, fast lyrische Stille im Haus mit den Sprossenfenstern, tanzende Blätter vorm Fenster unterm neblig-silbrigen Novemberhimmel und der Blick aus dem Küchenfenster ins Treppenhaus des Nebenhauses – wiederum gefühltes London oder vielleicht Wien des fin de siècle.










Er ist sensationell. Das eigentliche Ereignis. Seine Wechsel von holmesesquer Trance zu nervöser motorischer Energie & the other way round, einzigartig.

"Das Marineabkommen". Was für ein schönes Ding ist doch die Rose, Watson. Den "Baumeister von Norwood" sah ich noch nicht, freue mich jetzt um so mehr auf das Rabengleiche. Da Sie die fast lyrische Stille schildern, um die ich Sie beneide, aber nein, nur mich freue für Sie; es gehört auch zur Faszination dieser Serie, für mich. Die Stille. Die Möglichkeit, leise sprechen zu können. Ach, alles! Die Interieurs! Die Spazierstöcke! "Welcher Mensch trinkt Tee zu solch einer Stunde!" Jeremy Brett, vorzeitig aus dem Synapsengebritzel tiefer Holmes-Träume gerissen und im Sessel mit verwuscheltem Haar in "The Blue Carbuncle": Sie haben doch bestimmt dagesessen und "Ach! Ach! Ach!" gemacht, oder? :)










ja stop ja stop und ja (bezügl. ach!) stop
noch kein i-net im haus stop warum wird alles nur komplizierter durch technik? stop ;) stop










Nur noch 2 Folgen übrig. Ich antizipiere einen schweren Turkey. Gestern Placebo, zum Niederknien. Heute die seltsam stille Welt. Bis zum 1. Dezember hat der Anschluß zu liegen, sonst p***e ich gegen die Pyramiden von Gizeh.










No Placebo, no Marilyn Manson (ich erwarte Bericht) für mich, dafür mein stilles, glitzerndes 35m² Schloß.
Der Anschluß folgt am 23.11., Cheops kann weiter vor sich hin stauben. :)










War das schön, wie er rabengleich vom Balken hüpft. "Das können wir doch wohl besser!", nämlich "Feuer!" rufen. Smoking is strictly prohibited in this compartment. Da fährt unser Zug, Dear: der Zug London - Dover bei Nacht und in den 1880ern, aus "Der griechische Dolmetscher". Und da ist auch schon Natasha Richardson als Miss Hunter. Kennen Sie die als Mary Shelley in "Gothic"? Das ist aber auch schön, das stahlblaue Kleid. Ein verflucht extremer Charakter, der Küster. Details, Details, Details! "Ich hätte mir das Haar auch nicht abgeschnitten." (Watson). Winchester? Die fünf Meilen ins flache Land sind gefahrdrohend. In "The Resident Patient" die eleganteste Spurensuche, die jemals in einem englischen Zimmer stattgefunden hat, geradezu eine Choreographie auf zwei Minuten Stille, und ich habe nichtmal zu blinzeln gewagt. Ihr Schiffsmodell ist wirklich eine Bereicherung für das Zimmer, Doktor Watson. So cute, wie er die Lippen bewegt zu Holmes' Titelvorschlag, und als "The Brooke Street Mystery" endlich durchgestrichen ist, findet auch die Geige nebenan ihren Wohlklang – großartiger Schluß. Und da ist auch schon Eric Porter als Professor Moriarty. Kennen Sie den als Dr. Pritchard in "Hands Of The Ripper"? Ende erreicht – ein Drei-Pfeifen-Problem jetzt. Bleibt nur, nochmal von vorn.

Placebo...  ich zitiere aus dem Blog "Lyzi's Welt": "Die Stücke von Placebo sind nicht einfach nur "Songs" oder "Lieder", sondern akustische Gottesorgasmen, die mit kristallklarer, jedem einleuchtender Präzision das innerste Gerüst der Schöpfung hörbar machen." Stefan Olsdal ist 2,40 m groß. Mehr kann ich noch gar nicht sagen.












Placebo, Hamburg November 2009, Photos C.E.










Ich habe auch nicht zu blinzeln gewagt. Man will keine Bewegung, keinen Blick verpassen. Sie kennen noch nicht die Szene der Bestimmung der Eigenschaften des Besitzers eines Spazierstocks im "Hound of the Baskervilles"? Zunächst versucht Watson sich daran, unter Anwendung Holmesscher Arbeitsweise und übergibt den Stock dann voll Stolz Holmes. Dieser ist durchaus beeindruckt, widerlegt dann aber fast alles. Watsons Gesichtszüge reisen von größter Anstrengung über Stolz bis zur Endstation Enttäuschung ob des grandiosen Scheiterns. Haha. Zu schön. Eric Porter, ja, Natasha Richardson, ja, aber weder Gothic, noch Hands of the Ripper. Einer meiner Lieblingsmomente auch, als Holmes in Positur springt und dabei den Arm hochreißt: "Die Flaggen sind das Wortende, Watson!" Holmesesque ebenso wie die ersten Minuten in "The Crooked Man", nur noch mehr auf den Punkt gespielt (wenn das überhaupt geht), als der Lieutenant am Ende von "The Dancing Men" Holmes für seine Mitarbeit dankt, seine Bewunderung ausdrückt und auf weitere Kooperation hofft. Der Ausdruck in Jeremy Bretts Gesicht, präzise, erfreut, sehr knapp. Ein sekundenlanger Moment, ein Funken der Freude über die Anerkennung seiner Arbeit springt über und im nächsten Moment ist alles vorbei. Exakteste Ausführung der Doyleschen Ideen über diesen Mann. Wie wenig Holmes an öffentlicher Anerkennung liegt und wie oft er sich über die englische Polizei amüsiert, die hoffnungslos im Dunkeln tappt und sich später als Helden feiern lässt, wo er im Stillen triumphiert. Ich habe zuerst alle Folgen in der wirklich absolut grandiosen Synchronfassung gesehen, dann alle Geschichten noch einmal gelesen und dann alles im Original von vorn. Aber, Holmes, wir haben noch einiges vor uns. Staffel 2-4 und 5 Filme.

Ich weiß nicht, ob Sie schon die Pesslsche Abschlußprüfung bestanden haben, ich falle ja immer wieder durch und versuche es von vorn. Aber Sie haben durchaus einen Punkt mit den ersten 50 Seiten. Ich fand ja, der Auftritt des Gärtners ist der Tiefpunkt. Beim Wiederlesen werden diese ersten 50 aber zu ganz anderen Seiten, weil man weiß, was kommt, und jede Andeutung zündet. Mir gefällt das Ende nicht besonders, es ist zu dünn für die Story, aber die Sprache, die Vergleiche und Zitate, die Vorstellung, daß in einem blauen Volvo die gesamte USA bereist wird, (er schnellt vor wie ein Pfeil, aber genau genommen bewegt sich nichts), während im Inneren die gesamte Lyrik des 18. Jhd. rezitiert wird, Hannah Schneider, und dann die Wendung (der Fall der Vaterikone), die auch beim zweiten und dritten Mal mir die Luft wegbleiben ließ. Die herrlich unamerikanische, fast bösartige Abwertung aller Oberflächlichkeit, aller Sinnlosigkeit des unangefüllten Daseins. Nun ja, das Buch zog neben Ihres und da wohnt es am richtigen Ort, wenn man ich ist.










"Es ist meine Passion, zu wissen, was andere Menschen nicht wissen." Ja, er will den Erfolg, nicht den Ruhm, und die Parameter dafür steckt nur er selbst, und die Bewunderung von Narren verachtet er, aber die Sekunde, die Sie so genau beschreiben – ja, genau das ist Jeremy Bretts Genius. Aber wie er in "The Resident Patient" (mysteriöse, glamouröse Folge, liebe ich!) sagt: "Nannte er ausdrücklich meinen Namen? Dann lassen Sie uns gehen, er wartet!", da bricht sein Outsiderstolz, seine spontane Bereitschaft, dort zu helfen, wo Anerkennung ihm praktisch schon vorauseilt, durch. Aber wirklich bemerkenswert fand ich seinen Satz in "Die Liga der rothaarigen Männer": "Ich denke manchmal, mein ganzes Leben ist ein einziger langer Versuch, mich von den Banalitäten des Daseins zu befreien." Ohne Fall verfällt er. Vielleicht derart, daß seine Antwort darauf, daß man Katalepsie durchaus imitieren könne, "Gewiß, ich tat das ja schon selbst", durchaus vieldeutig ist. Er wäre auch kein Fall für den Club der clubunfähigsten Männer der Stadt, der konsequente Misanthropie zur Bedingung für die Mitgliedschaft macht – nein, er ist Menschenfreund, allein, der versteckteste von allen. Und alles, was sich aus dieser Konstellation ergibt, sieht man Jeremy Brett an, in jeder Sekunde – es ist einfach nicht zu beschreiben, so phantastisch ist es. Sein Bruder sagt: Du hältst nach wie vor nicht viel von der Seele der Frauen, was. Das ist nicht so eindeutig. Es läge nahe, beim Hyperanalytiker, aber irgendwie ist er in der Beziehung zu Watson ja auch der weibliche, unberechenbare Part.

Oh ja, die "Die Flaggen sind das Wortende, Watson"-Szene – ich erwähnte sie ja schon. Absoluter Killer natürlich auch sein Wenn-Psychose-Schabernack-ist-dann-so-Lächeln/Grinsen im Friseursalon in "The Resident Patient".

Marisha Pessl – etwa auf Seite 300. Was mich dem Buch gegenüber endgültig willenlos gemacht hat, ist – Jade. Erst recht, ich muß es gestehen, Jade, betrunken, im hauchdünnen Mandarin-Seidenkleid, auf Seite 251.

Der gewünschte Manson-Bericht: es war erstaunlich großartig, Verlegung ins Docks war Geniestreich. Es war voll bis unter den Stern, und die Atmosphäre einfach nur cheerful & intense. Twiggy ist jetzt Zeremonienmeister, nachdem im Sommer noch alles ziemlich katastrophal aussah, MM wirkt doch vergleichsweise zusammengerissen, und er war wohl recht angetan von diesem Abend. Es gab einen Moment, der mir besonders den Atem stocken ließ; als er von der Bühne kam und bei uns rechts vorn damit anfing, sich leutselig zu zeigen. Und da war ganz kurz ein Lächeln, das wirklich fast selig aussah; als wäre er für einen Augenblick im Leben mal glücklich. – Selbst der Song, der gespielt wurde, bevor sich der Vorhang hob für "Cruci-Fiction In Space" war so ungewöhnlich, hatte sowas Swing your hips-artiges, da muß Twiggy / Jeordie dahinterstecken mit seinem Goon Moon-Universalwissen. Denke, daß jetzt Leute da waren, die in MM mehr sehen als nur einen, mit dem man die Eltern aus dem Zimmer schrecken kann, und ich wünschte, er würde das auch so sehen, daß er in so einem Ambiente viel besser zur Geltung kommt, besser, als wenn er in großen Hallen oder auf Festivals die smash them over the head with it-Sache durchziehen muß, in der die Songs untergehen. Diesmal gingen sie nicht unter, alles schien in so viel besserer Balance, und gerade deshalb so viel intensiver als 2003 in der Color Line, oder, wie man mir sagt, auch 2007 in der Sporthalle. Ach, es war eine phantastische Nacht.

Bei mir klemmen die Türchen. Irgendein böswilliger HAL 9000 oder irgendein Napoleon des Verbrechens, man weiß es nicht, es ist leichter zu verstehen, wie der Diamant in die Gans kommt, (vgl.: "Watson, wir sind Spione! Auf einem feindlichen Territorium!") hat das Audio-Modul meines Notebooks mehr oder weniger zerschossen, Blechbüchsenklang unter Gebritzel geht noch, aber notfalls lege ich mein Ohr auf die Schienen.










Nein, nein, er will keineswegs nur dort helfen, wo Anerkennung ihm vorauseilt, sondern dort, wo sein Geist, sein Können wahrhaft vonnöten und erwünscht ist. Doyle widerspricht sich da ja auch gern und ich stimme zu, dass auch ein gewisses Maß an Eitelkeit vorhanden sein muß, aber in erster Linie treibt ihn die äußerste Anspannung des Geistes und Verwendung seines katalogisierten Wissens, Spürens, Könnens, Denkens, Deduzierens. Ohne Fall verfällt er, genau. Ja, oh ja, Menschenfreund ist er, genau. Die Szene im Crooked Man ist nicht die einzige, die dies beweist. Gut auch, als er sich als Penner ausgibt, um an Informationen zu gelangen im Baumeister von Norwood. Verkleidungen hat Jeremy Brett ja auch geliebt. Ja, und Holmes' Bruder Mycroft, Misantroph par excellence, noch klüger und fähiger als Holmes, der jedoch nicht den geringsten Ehrgeiz besitzt, ihn anzuwenden, deshalb im Verborgenen für die Regierung arbeitet und sich in diesem Weirdo-Club aufhält, in dem man ausgeschlossen wird, wenn man wagt, jemanden anzusprechen, es sei denn in dem einzigen dafür vorgesehenen Raum – eine große Idee Doyles. Vielleicht wünschte er sich sogar selbst einen solchen Club.

Was meinen Sie mit "das ist nicht so eindeutig"? Wenn ich richtig deute, ist es gleich zu Beginn des "Scandal Of Bohemia" erklärt. Watson schreibt hier: "Alle Gefühlsregungen und insbesondere die der Liebe verabscheute sein kalter, analytischer, aber bewundernswert ausgewogener Verstand. (Skorpionesque. Anm. von mir) Ich halte ihn für die vollkommenste Denk- und Beobachtungsmaschine, die die Welt je gesehen hat, aber als Liebhaber hätte er seine Rolle verfehlt. Von Liebe und Leidenschaft sprach er immer nur in abschätzigem, verächtlichem Ton. Sie waren ausgesprochen nützlich für den Beobachter - hervorragend geeignet, um Motive und Taten der Menschen ans Tageslicht zu bringen. Aber für einen geschulten Denker wie Holmes bedeutet das Eindringen von Gefühlen in sein eigenes kompliziertes, letztendlich hochempfindliches Wesen einen Störfaktor, der möglicherweise Zweifel an seinen logischen Schlüssen aufkommen lassen könnte. Für ihn wäre ein starkes Gefühl genauso irritierend wie Sand in einem empfindlichen Instrument (...)."

Irene Adler ist die einzige Frau, deren Verstand, Intelligenz und Schlauheit er anerkennt, deshalb auch die Bitte um das Photo. Nun gut, die weibliche Rolle im Holmes / Watson-Parship, ja, durchaus, andererseits ist es auch ein bruderhaftes Leben, in dem Mrs. Hudson als Mutter pubertierender Frechdachse die Bescherung aufräumt und heißes Wasser bringt. Oh ja, das Grinsen im Friseursalon! Und dann wieder ein "pom pom pom pom" auf dem Rückweg, Stop and Stare vor der Kutsche, die den Besucher ankündigt, Deduzieren des Berufs des Kutschenbesitzers, beschwingtes Türaufschließen ob dessen, was ihn im Inneren erwarten mag. Eine sehr gute Folge, der Resident Patient.

Vermutlich schenke ich Ihnen ob des entsetzlichen Audiounfalls, der unseren Advent in andere Bahnen lenken, jedoch nicht verhindern wird, voraussichtlich etwas Hörbares, von dem ich nicht die geringste Ahnung habe, ob es Sie die Bohne interessiert. DVD Austausch wird selbstverständlich vollkommen willenlos weitergeführt. Staffel 2 erreicht mich vermutlich by Nikolaus, somit können Sie mit Leihgabe dieser zum Fest rechnen.

Aaaaaaaaaaaaaaaaah, Cruci-Fiction in Space! So wonderful! Da ich ihn weder Color Linig, noch sonst live sah, ihn eigentlich nur von CD wahrnahm und wenig im TV, glaube ich zu wissen, was Sie meinen. Eine balancierte Atmosphäre, in der die Schönheit seiner Lieder strahlt ohne viel Zirkus drumherum. Sehr schön! Ja, legen Sie notfalls das Ohr auf die Schienen, aber versichern Sie sich bitte vorher, dass der Zugverkehr eingestellt wurde. The Ever Watchful Eye on JB! Grand!










Ja, Eitelkeit wäre ein ganz falsches Wort, und voilà, Sie formulierten es bestens: dort, wo sein Geist und sein Können wahrhaft vonnöten und erwünscht sind, will er die mysteriöse Choreographie seiner Bewegungen, realer wie Denkbewegungen, zum Einsatz bringen. Aber er möchte dann auch wieder seinen Stil exakt nobilitiert wissen – bedenken Sie, wie er Watson manchmal für dessen allzu populistischen Tonfall kritisiert, wenn dieser an den Spezifika des Genies vorbeizugehen droht. Mrs. Hudson als Gouvernante brüderlicher Frechdachse, auch sehr schön. Ah, die hochkomplexen, spezifisch englischen Weisen der relationship unter Männern gerade im 19. Jahrhundert. Bram Stoker war ja Manager, Freund und Privatsekretär des doch für nicht unbeträchtliche Manierismen bekannten Schauspielers Henry Irving, dessen Züge dann wiederum in Stokers "Dracula" wiederkehrten.

Marisha Pessl beendete ich gestern. Das Buch ist schrecklich. Es ist mir ein völliges Rätsel, was man davon halten soll.
Das Buch ist so genial und so reich... and so far-fetched. Es ist so sympathisch und so annoying. Es ist so spannend und läßt einen doch irgendwie unbefriedigt zurück. Alles paßt so perfekt und vieles paßt dann doch irgendwie nicht, Sie fanden das Ende zu dünn, ich finde es zu dick, es erschlägt z.B. Milton, Jade und die anderen völlig, die den Mittelteil so dominierten. Ich weiß auch nicht, wie alle für alles Zeit gehabt sollen. Aber... ich mag die freche, unverschämte Arroganz des Buches, die auch darin besteht, daß es im Grunde mehrere Bücher in einem sind. Ein grausames, faszinierendes Wunderwerk – wenn ich gewußt hätte, auf was ich da starre, als Sie es mir überreichten. A moment I'll always cherish – thank you so. Ich wünschte, ich könnte es auch neben "Aljoscha" stellen, aber der steht nicht bei mir, der liegt.

Trotzdem haben Sie sich für das erste Fenster ein wenig Schauder verdient. Eric Porter und die wunderbare Angharad Rees in "Hands Of The Ripper".














Ihre Entglaublosigkeit gegenüber Pesslscher Wunderbarkeit! :) "Hands Of The Ripper!" Die Ausstattung, die Gesichter! Die Sprache! Wundervoll! Mich zur PseudoBritin entwickle. Am Wochenende den Victorian Christmas Market im Basler Hof besuchte und nie wieder einen anderen Weihnachtsmarkt voller Glühweinseligkeit und schröcklicher Glasbläserkunst sehen mag.

Das erste Türchen schon. Diese Szene finden Sie darin:














Aaaaaaaahh!! Also wenn jemand gegen Jeremy Brett als besten Holmes ever ist, dann weil er 10 Jahre alt ist. "What's that?!" Einen Satz wie "Eier gehören nicht zu dem, was ich bereit bin zu tolerieren" können ja nur Engländer sagen. Die spleenige Belästigung durch ein Ei. Ja, dem muß man Trotz bieten. Und was für eine Szene für Mrs. Hudson! "I do dare!" [Und es klingt wirklich, als würde sie sagen: "The depart mental store"] Splendid. – Mich Doyles geflecktem Band gewidmet, ich. Watson schrob Essenz: "... weigerte er sich, Fälle anzunehmen, die nicht auf etwas Ungewöhnliches oder Phantastisches hinausliefen." Banalitätenexorzismus ergo sum. – Victorian Christmas Market? Kapital, kapital! Ich selbst werde wieder um eine Tanne kämpfen müssen, dabei existiert eine Tüte mit ur-englischem Christbaumschmuck.

Zu meinen guilty pleasures zählen ja die ZDF-Weihnachts-Vierteiler, vor allem der Teil 4 von "Lockruf des Goldes" mit Christine Kaufmann als Labiskwee. In Teil 1 spielte Ferdy Mayne mit, als der alte Tarwater. Fenster 2, for the long... evenings... of many winters... :)